Preisverfall bei Arbeitsspeicher und Flash geht weiter
Bei Flash-Chips sind Multilevel Cells (MLC) mit 8 Gigabit und 16 Gigabit Kapazität 11 bzw. 23 Prozent billiger geworden. Die Ursache dafür liegt laut Gartner in einer Überproduktion. Die Hersteller hätten deutlich mehr Chips gefertigt, als am Markt aktuell benötigt werden.
Ähnlich sieht es bei DRAM-Arbeitsspeicher aus. 512-Megabit-Chips sind nun 7 Prozent billiger, bei Komponenten mit 1 Gigabit Kapazität sank der Preis um 14,6 Prozent. Bei Bauelementen mit geringerem Speicherplatz wurden ein noch weitaus höherer Verfall verzeichnet.
Auch bei DRAM-Chips war die Nachfrage zuletzt relativ gering. Die Ursache dafür liegt darin, dass viele PC-Hersteller in den letzten Wochen ihre Lagerkapazitäten reduzierten und entsprechend weniger neu produzierte Komponenten zukauften.
Bei Gartner geht man allerdings davon aus, dass sich die Situation am Markt im kommenden Jahr deutlich entspannen wird. Für 2009 werden moderate Preissenkungen und ein Umsatzplus der Speicherbranche um 25,1 Prozent prognostiziert. Mittelfristig, etwa bis zum Jahr 2011, müsse sich der Sektor aber auf eine Rezession einstellen.
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Christian Kahle
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