Internet-Verkehr wuchs in 12 Monaten um 53 Prozent

Internet & Webdienste Der Datenverkehr im Internet hat binnen der letzten zwölf Monate weiter massiv zugenommen. Allerdings flachte die Wachstumskurve etwas ab. Von Mitte 2007 bis zu diesem Sommer stieg das verschickte Datenvolumen um 53 Prozent. Im vergangenen Jahr wurde noch eine Steigerung um 61 Prozent verzeichnet. Das geht aus einer Analyse des Marktforschungsunternehmens TeleGeography Research hervor. Diese zeigt vor allem, dass die Befürchtungen über einen Kollaps des Internet wegen zu hoher Belastung offenbar unbegründet sind.

So wurde die Kapazität der interkontinentalen Backbones binnen der letzten zwölf Monate um 62 Prozent gesteigert. Durchschnittlich ist die weltweite Infrastruktur des Internet lediglich zu 29 Prozent ausgelastet, so die Marktforscher.

In bestimmten Teilen des Netzes oder einzelnen Verbindungen kann es trotz dieses relativ geringen Wertes zu Problemen kommen. Das gilt vor allem für Regionen, die derzeit ein starkes Wachstum der Internet-Nutzung aufweisen und die bisher noch nicht auf höchstem Niveau angebunden waren.

Ein Beispiel hierfür ist Lateinamerika. Der Traffic zwischen den USA und dem südlichen Teil des Doppelkontinents hat sich binnen der letzten zwölf Monate mehr als verdoppelt. Lokal müssen daher besondere Bemühungen in den Ausbau des Backbones gesteckt werden.
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