Illegale Preisabsprachen? AMD und Nvidia vor Gericht
Während in diesem Verfahren bislang keine Entscheidung getroffen wurde, wurde Nvidia parallel dazu inzwischen von 55 zivilen Klägern wegen Preisabsprachen angezeigt. Dabei handelt es sich in erster Linie um Grafikkarten- und PC-Hersteller, aber auch um Käufer der Grafikkarten von Nvidia.
Sah der zuständige Richter die Klage zunächst wegen zu geringer Beweise als nicht gerechtfertigt, haben die Anwälte der Kläger mittlerweile Beweise vorgelegt, die auch der Richter für sehr auffällig hält. Dabei geht es darum, dass Nvidia und ATI fast gleichzeitig neue Grafikkarten zu auch noch fast gleichen Preisen ankündigen.
Auch eine E-Mail aus dem Jahr 2002, die Daniel Vivoli, Senior Vice President im Bereich Marketing bei Nvidia an den damaligen ATI-Chef Dave Orton geschickt hat, soll den Richter von einer gerichtlichen Untersuchung gegen die beiden Unternehmen überzeugt haben. Ein mögliches Gerichtsverfahren könnte Anfang 2009 stattfinden.
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