Patch für Kernel-Schutz lässt 64-Bit-Windows crashen
Die 32-Bit-Versionen der Systeme sind nicht betroffen, weil sie PatchGuard nicht enthalten. Bei Computern, bei denen der Fehler auftritt, erfolgt nach einem Bluescreen ein Neustart, heißt es. PatchGuard soll eigentlich dafür sorgen, das Programme von Dritten nicht ohne weiteres auf den Systemkern von Windows zugreifen können.
Die auch als Kernel Patch Protection bezeichnete Technologie hatte schon vor der Markteinführung von Windows Vista für Aufregung gesorgt, weil einige Anbieter von Sicherheitssoftware befürchteten, das Microsoft ihnen dadurch den Zugriff auf den Kernel komplett verweigern würde.
In Microsoft Knowledge Base Artikel KB950772 heißt es, dass man bereits einen Hotfix entwickelt hat, der das Problem behebt. Dieser wird vorerst jedoch nur an Kunden abgegeben, die von dem Problem tatsächlich betroffen sind und sich beim Microsoft-Kundendienst melden. Nach weiteren Tests, erwägt man aber eine Verbreitung über Windows Update & Co.
Bisher ist unklar, bei wie vielen Kunden das Problem auftritt. Als möglichen Workaround empfiehlt Microsoft die Deinstallation des Updates Nummer 932596.
Weitere Informationen: Microsoft Knowledge Base KB950772
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