Spar-Laptops sollen kein Verkaufsschlager werden
IDC nimmt an, dass Geräte wie der ASUS EeePC oder MSIs Wind sich in den Industrieländern nur als mobile Zweit-Computer etablieren werden, während sie in Schwellen- und Entwicklungsländern vor allem zu Bildungszwecken Verwendung finden. Selbst in einigen Jahren soll der Markt für die Geräte noch sehr klein sein, heißt es.
Allein betrachtet sind die zu erwartenden Wachstumszahlen aber dennoch beeindruckend. So wird die Zahl der verkauften Ultra-Low-Cost-PCs (ULPC) bis zum Jahr 2012 von 500.000 auf über 9 Millionen Einheiten steigen. Insgesamt soll dies dann aber nur maximal 5 Prozent aller PC-Verkäufe ausmachen, schätzt IDC.
Gerade im Bildungsbereich könnten sich die ULPCs dennoch zu einem Renner entwickeln. IDC geht davon aus, dass 2012 fast ein Drittel der zu Lernzwecken einsetzten Systeme aus dem Billig-Segment stammen könnten. Gerade für Schüler sollen die Geräte als Haupt-PC oft gut geeignet sein.
Insgesamt rechnet IDC jedoch nicht damit, dass die ULPCs massenhaft Kunden ansprechen werden. Der Preisunterschied zu günstigen "normalen" Notebooks sei einfach zu gering, so dass viele Käufer oft einfach ein wenig mehr zahlen würden, um ein "vollwertiges" Produkt zu erwerben.
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