9-Euro-Flatrate für das Festnetz soll Skype retten
Der VoIP-Anbieter hatte in den letzten Jahren massive Probleme, sein Geschäft wie geplant auszubauen. Der Mutterkonzern eBay erwägt inzwischen sogar den Verkauf. Dieser hatte das niederländische Unternehmen 2005 für 2,6 Milliarden Dollar übernommen, im letzten Jahr aber bereits 1,43 Milliarden Dollar des Firmenwertes abgeschrieben.
Es gelang Skype bisher nicht, einen größeren Anteil seiner Nutzer für die kostenpflichtigen Premium-Dienste zu gewinnen. Zwar kletterten die Kundenzahlen, der Umsatz pro User stagnierte allerdings.
Der neue Pauschaltarif soll hier ansetzen. Die Flatrate ermöglicht Anrufe bei Festnetzanschlüssen in den meisten Ländern Europas, in Kanada, Australien, Chila, China, Singapur, Taiwan, Japan, Südkorea, Malaysia sowie den USA.
Für Werbung will das Unternehmen allerdings kein Geld ausgeben. Man setze auf Mundpropaganda unter den Nutzern, so Josh Silverman, der neue Chef der Firma. Skype-Gründer Niklas Zennstrom hatte den Posten Ende letzten Jahres geräumt und ist nur noch im Aufsichtsrat tätig.
Derzeit verfügt der VoIP-Dienst nach eigenen Angaben über 309 Millionen registrierte Nutzer. Ein Viertel von ihnen nutzt den Service inzwischen auch für die Video-Telefonie. Hier will das Unternehmen den Angaben zufolge einen weiteren Schwerpunkt setzen
Download: SkypeSetup.exe (21,5 Mb)
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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