OpenOffice steigt mit Version 3.0 auf neue Lizenz um

Software Derzeit arbeiten die Entwickler der freien Office-Suite OpenOffice mit Hochdruck an der Fertigstellung von Version 2.4. Bereits jetzt hat man jedoch entschieden, dass das Programm ab Version 3.0 unter einer neuen Lizenz veröffentlicht wird. So gab "Sun" bekannt, dass OpenOffice ab Version 3.0 unter der "Lesser General Public License 3" (LGPLv3) veröffentlicht wird. Bislang setzt man bei OpenOffice noch auf die Version 2.1 der LGPL. Durch den Umstieg auf die neue Lizenz, erhoffen sich die Macher jedoch zahlreiche Verbesserungen.

In erster Linie ist man der Meinung, mit der LGPLv3 einen besseren Schutz gegen Softwarepatente zu haben. Dieser Grund war schließlich auch einer der ausschlaggebenden dafür, dass die "Lesser General Public License 3" ins Leben gerufen wurde. Wie viel Mitspracherecht die Programmierer bei der Entscheidung über den Lizenzwechsel hatten, ist nicht bekannt.

Aus firmennahen Kreisen war zu hören, dass es lange Diskussionen über einen Lizenzwechsel gab. Letztendlich soll jedoch Sun einen Schlussstrich gezogen und von den Entwicklern die Unterzeichnung des Joint Copyright Assignments (JCA) gefordert haben, welches dem Unternehmen das alleinige Urheberrecht zuspricht.
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