Umweltfreundliche Brennstoffzellen-Handys ab 2010
Bei dem von Motorola und Angstrom entwickelten Prototypen setzt man auf eine Art Docking-Station für den Schreibtisch, die das Aufspalten von Wassermolekülen übernimmt. Die Brennstoffzelle wird so "geladen" und kann danach im Handy platziert werden. Der Ansatz bietet im Vergleich zu Methanol-betriebenen Brennstoffzellen Vor- und Nachteile.
Die Produktion des Wasserstoffs muss man bei dem Ansatz von Motorola und Angstrom selbst abwickeln, wozu die Ladestation gedacht ist. Beim Methanol-Betrieb muss lediglich die Flüssigkeit in das Endgerät gefüllt werden. Dies ist aber auch gleichzeitig der größte Vorteil - der Gang zum Händler fällt bei dem neuen Prototypen weg, das Wasser kommt direkt aus der Leitung.
Verwendet man zum Betrieb der Basisstation für die Aufspaltung der Wassermoleküle Solarzellen, kann das Handy vollkommen umweltfreundlich mit Strom versorgt werden. Ein Ladevorgang soll nur wenig mehr als 10 Minuten dauern. Motorola testet die Brennstoffzelle im Akku derzeit und rechnet damit, erste derartige Produkte bereits 2010 auf den Markt zu bringen.
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