FSF: Microsoft will Schüler von sich abhängig machen
Als Resultat der Schulungen sollen mittlerweile rund 10 Millionen indische Schüler von den von Microsoft trainierten Lehrern unterrichtet worden sein. Im Rahmen des Programms wurde außerdem kostenlose bzw. vergünstigte Software bereit gestellt. Diese Praxis stößt allerdings auf massive Kritik von den Befürwortern freier Software.
Die Free Software Foundation (FSF) warf Microsoft vor, die Schüler und Lehrer mit seinem Programm an die hauseigene Software binden zu wollen. Die Open-Source-Vertreter behaupten, die Schüler würden abhängig gemacht, so als wenn ein Zigarettenhersteller kostenlose Proben an Schulen verteilen würde.
Microsoft zeigt sich von der Kritik der FSF wenig beeindruckt und will das Programm auch nach Ablauf der ursprünglich geplanten Fünf-Jahres-Frist weiterführen. Der Softwarekonzern versucht seit geraumer Zeit neue Nutzergruppen in Entwicklungs- und Schwellenländern zu erschließen. Dazu hat man unter anderem abgespeckte Versionen von Windows entwickelt, die auch auf älterer Hardware laufen sollenl
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