Firefox: Neue Dienste machen Nutzer unabhängiger
Mit Weave will man zunächst ausloten, welche Möglichkeiten sich bieten, mit denen die Nutzung von Firefox mit Hilfe von Webdiensten angenehmer gestaltet werden kann. Unter anderem soll der Anwender mehr Kontrolle über seine persönlichen Daten und Webentwickler neue Innovationsmöglichkeiten erhalten.
Dabei will man auch den Schutz der Privatsphäre der einzelnen Anwender gewährleisten, wozu unter anderem auf Verschlüsselungstechnologien gesetzt wird. Weave soll weiterhin offene Standards nutzen oder bei Bedarf schaffen und ebenso erweiterbar sein wie auch der Browser Firefox.
Mit einer ersten Vorabversion von Weave für Firefox zeigen die Entwickler, was mit dem neuen Framework möglich sein soll. Die Software lädt die individuellen Einstellungen, History und Bookmarks des jeweiligen Nutzers auf die Server von Mozilla, so dass sie bei Bedarf von jedem Ort auf der Welt abgerufen und verwendet werden können.

Die hochgeladenen Daten können vom Anwender auf Wunsch für andere Nutzer freigegeben werden. Mozilla entwickelt außerdem Programmierschnittstellen, die eine Erweiterung des Frameworks für bestimmte Aufgaben einfach machen sollen. So soll zum Beispiele eine Zusammenarbeit zwischen den Nutzern von Firefox ermöglicht werden.
Der aktuelle erste Prototyp von Weave bietet zunächst nur beschränkte Funktionen. So lassen sich Bookmarks und Browser-History nach einer kurzen Registrierung auf die Server von Mozilla hochladen. Anfang 2008 sollen dann erste grundlegende Funktionen für die Freigabe von Informationen und die Zusammenarbeit unter den Nutzern folgen.
Wer Weave 0.1 ausprobieren möchte, muss sich bei Mozilla registrieren. Darüber hinaus muss die aktuelle Beta 2 der kommenden Firefox-Version 3.0 installiert sein. Ausführliche Informationen zu dem Projekt finden sich im Weblog der Entwickler.
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