Studie: Musikdownloads werden CDs nicht ersetzen
Jupiter Research geht davon aus, dass die Umsätze aus dem Verkauf von Musikdownloads bis zum Jahr 2012 auf jährlich 3,4 Milliarden US-Dollar ansteigen werden. Gleichzeitig erwartet man einen weiteren Rückgang der Absatzzahlen bei CDs, der allerdings nicht durch Downloadverkäufe aufgefangen werden kann. Dennoch geben die Marktbeobachter Entwarnung, was das "Ende der CD" angeht.
In einem Interview mit den Kollegen von BetaNews stellte Jupiter-Analyst Mark Best klar, dass man im Musikgeschäft davon auszugehen habe, dass es verschiedene Zielgruppen gibt. So sei der Kunde, der einen Musikdownload erwirbt, meist ohnehin nicht am Kauf von CDs interessiert und umgekehrt. Gerade bei Jugendlichen sei der Kauf von Musik über das Internet beliebt, doch Erwachsene würden weiterhin an der CD festhalten, sagte er.
Daran soll sich auch in den kommenden Jahren nur wenig ändern. Erwachsenen gehe es vor allem darum, die Musik wirklich in physischer Form zu besitzen, weshalb der Kauf von CDs für sie attraktiver sei. Ob die Jugend von Heute in Zukunft mit dem Älterwerden allerdings beginnt, selbst CD-Sammlungen anzulegen, bleibt abzuwarten, so Best weiter. Die CD wird wahrscheinlich erst mit einem Generationswechsel nach und nach aus dem Alltag verschwinden.
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