Neue Technik soll Terabyte-USB-Sticks ermöglichen
Die neue Technologie wird als "Programmable Metallization Cell" (PMC) bezeichnet. Statt Informationen wie bei Flash als elektronische Ladung zu speichern, werden bei PMC zur Speicherung Nanodrähte aus Kupferatomen verwendet. Um eine binäre 1 zu "schreiben" werden zwei Elektroden mit Nanodrähten verbunden, besteht keine Verbindung, wird dies als binäre 0 genommen.
Zu den Vorteilen der neuen Technologie gehört neben der günstigeren Fertigung auch eine im Vergleich zu Flash-Speicher deutlich höhere Energieeffizienz. Außerdem sollen damit riesige Datenmengen jenseits von einem Terabyte auf Speichergeräten im Maßstab von USB-Sticks abgelegt werden können.
Nach Angaben der Wissenschaftler, die aus den USA und Deutschland stammen, gibt es bereits reges Interesse von Speicherherstellern. Etablierte Anbieter wie Micron und Qimonda haben bereits Lizenzen erworben, berichtet Wired. Innerhalb der nächsten anderthalb Jahre rechnet man mit ersten Produkten, die die Technologie nutzen.
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