Fujitsu: 1,2 Terabyte auf Notebook-Platten bis 2010
Fujitsu geht davon aus, dass man die Technologie bis zum Jahr 2010 soweit entwickeln kann, dass auf einer 2,5-Zoll-Festplatte mit zwei Plattern bis zu 1,2 Terabyte Daten gespeichert werden können. Die Wissenschaftler wollen mit ihrer Arbeit eines der größten Probleme aus der Welt schaffen, das auf dem Weg zu immer höheren Speicherkapazitäten und steigender Datendichte auftritt.
Sie versuchen, die Daten in möglichst gleichmäßigen Rastern auf dem Platter anzuordnen, um so eine höhere Dichte zu erreichen, ohne dass es unter Umständen zu Schreib- und Lesefehlern kommen kann. Um dies zu gewährleisten, nutzen sie eine Reihe weiterer Technologien, darunter auch das Erhitzen des Mediums vor dem Beschreiben und das sogenannte Perpendicular Recording, bei dem die Daten vertikal angeordnet werden.
Die Technologie ist vor allem für Festplatten kleiner Formfaktoren interessant, da sich so mehr Daten auf ihnen unterbringen lassen. Dadurch können sie teilweise an die Stelle "normaler" HDDs im 3,5-Zoll-Format treten und bieten dennoch eine ähnlich hohe Speicherkapazität bei weniger Stromverbrauch und Platzbedarf.
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