Windows: Admins klagen über ungewollte Updates
Zahlreiche Administratoren sind in Aufruhr, weil Microsoft derzeit die Windows Desktop-Suche in Version 3.01 als Pflicht-Update ausliefert. Die Software wird derzeit automatisch über WSUS verteilt und installiert, auch wenn der Administrator dies ausdrücklich nicht wünscht. Nach der Installation beginnt sofort die Indexierung der auf dem jeweiligen Client-System abgelegten Dateien.
Das Problem für die Administratoren besteht darin, dass sie keinen Einfluss darauf haben, ob die Software installiert und ausgeführt wird. Da die Indexierung die Rechner stark ausbremst, haben sie nun mit den Beschwerden der Nutzer der in ihrem Firmennetzwerk verbundenen Computern zu kämpfen. Teilweise leiden angeblich auch File-Server unter der erhöhten Last.
Die Adminstratoren werfen Microsoft vor, die in dem jeweiligen Unternehmen gültigen Regeln für den Umgang mit Updates zu missachten. Zudem machen die Redmonder ihnen das Leben angeblich unnötig schwer, da nun ein erhöhter Wartungsaufwand betrieben werden muss, um Windows Desktop Search 3.01 von tausenden Client-Rechner wieder zu entfernen.
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