Vista: Google feuert weiter gegen integrierte Suche
Nachdem die zuständige Richterin die Forderung Googles, den Zeitraum, in dem Microsoft wegen des Wettbewerbsverfahrens aus dem Jahr 2002 von den Behörden überwacht wird, zurückgewiesen hatte, hat der Suchmaschinenbetreiber nun erneut nachgelegt.
In einem kürzlich eingereichten Dokument verleiht das Unternehmen seiner Forderung erneut Nachdruck. Offenbar will Google die Richterin davon überzeugen, dass es sich bei der integrierten Suchfunktion um so genannte Middleware handelt. Darunter versteht man normalerweise eine Applikationen oder Programmcodes, die dafür sorgen, dass verschiedene Systemkomponenten verbunden werden.
Im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens der US-Behörden wurde 2002 festgelegt, dass es sich bei zahlreichen in Windows integrierten Komponenten um Middleware handelt, was unter anderem auch Browser, E-Mail-Clients und Messenger mit einschließt. Microsoft bestreitet dies im Falle der systemweiten Suche jedoch.
Google hat mittlerweile verlauten lassen, dass es sich bei den jetzt eingereichten Dokumenten lediglich um den Versuch handelt, sich von den Behörden vorgegebene Protokoll zu halten und die von der zuständigen Richterin geforderte Antwort auf Microsofts Äußerungen abzugeben. Der Suchmaschinenbetreiber versucht auf diesem Weg offenbar, trotz der Ablehnung der Richterin eine Verlängerung der Überwachungsdauer von Microsoft zu erreichen.
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