EU untersucht unlautere Praktiken im Blu-ray-Lager

Wirtschaft & Firmen Wie das Wall Street Journal heute berichtet, hat die EU-Kommission im Juni diverse US-amerikanische Filmstudios angeschrieben. Mit den Briefen will man herausfinden, welche Vereinbarungen rund um die Verwendung der DVD-Nachfolger existieren. Laut dem Bericht hat man dabei das Hauptaugenmerk auf das Blu-ray-Lager gelegt, da es in Hollywood führend ist. Man sucht nun nach Hinweisen für unlautere Taktiken, die den Wettbewerb verfälschen könnten. Inzwischen bestätigte der EU-Kommissionssprecher Jonathan Todd, dass Briefe verschickt wurden.

Demnach will man herausfinden, ob es Vereinbarungen zwischen Unternehmen gibt, die die Nutzung eines bestimmten Formates vorschreiben und das andere ausschließen. Den Anstoß für diese Untersuchung hat Toshiba gegeben, das führende Unternehmen des HD-DVD-Lagers. Außerdem soll die EU-Kommission durch Äußerungen auf der Consumer Electronics Show im Januar aufmerksam geworden sein.
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