Vista: Google beanstandet integrierte Suchfunktion

Windows Vista Microsoft hat bei seinem neuen Betriebssystem Windows Vista eine systemweite Suchfunktion integriert, die das Finden von Informationen und Dokumenten vereinfachen soll. Schon vor der Markteinführung wurde bekannt, dass ein Konkurrenzunternehmen mit diesem Schritt nicht einverstanden ist. Damals ließ das US-Justizministerium verlauten, dass ein zu diesem Zeitpunkt nicht genanntes Unternehmen eine Beschwerde eingereicht habe, da Microsoft auf diese Weise angeblich wettbewerbshindernd agieren würde. Nun steht fest, wer hinter der Beschwerde steckt - kein geringerer als der Suchmaschinenbetreiber Google.

Mit Google Desktop bietet das Unternehmen seit einiger Zeit eine Zusatz-Software an, die ähnliche Funktionen bietet, wie die in Vista integrierte Suche. Google wirft Microsoft vor, sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, indem die Suche in das Betriebssystem integriert wird.

Dadurch werde der Einsatz der Software von Drittanbietern für die systemweite Suche behindert, zumal die Funktion nur schwer abzuschalten sei, so Googles Argumentation. Microsoft wies die Anschuldigungen zurück und machte darauf aufmerksam, dass die Suchfunktion sehr wohl abgeschaltet werden kann.

Desweiteren würden die Produkte von Drittanbietern nicht durch die eingebaute Suche beeinträchtigt, weshalb ihre Funktion in vollem Umfang gewährleistet sei. Auch das Justizministerium sieht die Sache weniger kritisch. Von offizieller Seite wurde US-Gerichten empfohlen, nicht auf mögliche Klagen Googles einzugehen.
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