Microsoft: Phishing kommt langsam aus der Mode
Geht es allerdings nach Microsoft wird Phishing langsam aber sicher unpopulär. Dies sagte Ed Gibson, der Sicherheitschef der britischen Niederlassung des Redmonder Software-Konzerns, gegenüber den Kollegen von ZDNet UK. Stattdessen besinnen sich die Online-Kriminellen wieder auf traditionellere Methoden wie die Nutzung von mit Trojanern verseuchten PCs für Angriffe auf Firmennetzwerke.
Unter der Verwendung dieser "Bot-Netze" versuchen sie dann laut Gibson von den angegriffenen Unternehmen Geld zu erpressen, in dem damit gedroht wird, das jeweilige Firmennetz lahmzulegen. Dadurch entstehen seiner Auffassung nach neue Probleme, da sich die Herkunft der Angriffe nur schwer nachweisen lässt. Als mögliche Lösung nennt er einen Schutz der Unternehmensnetzwerke.
Vor einigen Monaten hatten russische Internet-Kriminelle versucht, Betreiber von Wettseiten zu erpressen, indem sie Denial of Service Attacken gegen die jeweiligen Angebote starteten. Laut Gibson sind es inzwischen vor allem Einzelpersonen, die mit amateurhaften Versuchen die Bankdaten von Web-Surfern zu erlangen.
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