Bill Gates: Technologie muss auch den Armen helfen

Microsoft Bill Gates hat gestern Abend von James C. Morgan Global Humanitarian Award 2006 vom amerikanischen San Jose Tech Museum of Innovation erhalten, mit dem die Einrichtung das Engagement des Microsoft-Gründers für humanitäre Projekte würdigt. Gates forderte während einer Rede, die heute verfügbaren Technologien so einzusetzen, dass auch die ärmeren Teile der Weltbevölkerung von ihren profitieren können. Vor allem für die Verbesserung des Lebensstandards und die Bekämpfung von Krankheiten in armen Ländern müsse die Technik genutzt werden, sagte er weiter.

Es sei besorgniserregend, dass der Tod von Millionen von Kindern in Entwicklungsländern nicht in den Nachrichten erwähnt werde. Dadurch entstehe der Eindruck, dass das Leben eines Menschen in bestimmten Regionen der Welt weniger wert ist, als anderswo, so Gates. Man müsse erkennen, dass der Tod eines Kindes in einem armen Land ebenso tragisch sei, wie in einer Industrienation, hieß es weiter.

Als Beispiele für den sinnvollen Einsatz von Technologie zur Bekämpfung von Armut und Seuchen nannte Gates die Entwicklung billiger Düngemittel und die Entkeimung von Wasser mit Hilfe von ultraviolettem Licht. Um die gesteckten Ziele zu erreichen, sollten möglichst viele Firmen, Regierungen und Hilfsorganisationen gemeinsam arbeiten, sagte der Microsoft-Gründer zuletzt.

Bill und Melinda Gates haben vor einigen Jahren eine nach ihnen benannte Stiftung gegründet, die mittlerweile über die größten Finanzmittel verfügt, die weltweit von einer Hilfsorganisation verwaltet werden. Auch für deren Arbeit erhielt Gates nun die Auszeichnung.
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Microsofts Aktienkurs
Interessante Artikel & Testberichte
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!