Einführung des Internet Explorer 7 verläuft positiv
Zunächst war über eine erste Sicherheitslücke berichtet worden, die mittlerweile als bekanntes Problem in einer Komponente von Outlook Express identifiziert wurde. Gegebenenfalls will man einen entsprechenden Patch veröffentlichen, wenn die Untersuchung der Schwachstelle abgeschlossen ist.
Einige Nutzer des Internet Explorer 7 berichten zudem auch von Problemen mit Webseiten, die nicht korrekt dargestellt werden, weil sie Technologie der Firma AutoDesk einsetzen, die für die Darstellung von 2D- und 3D-Visualisierungen dient. AutoDesk will in kürze ein entsprechendes Update seiner Software bereitstellen.
Da Microsoft während der Entwicklung der neuen Ausgabe seines Browsers sechs Vorabversionen veröffentlicht hatte, geht man in Redmond davon aus, dass die meisten Webseitenbetreiber ihre Angebote bereits für die Nutzung mit dem Internet Explorer 7 vorbereitet haben. Die meisten Kunden könnten ohne Probleme umsteigen, hieß es.
Berichte über eine Vireninfektion der Download-Seite für den IE7 bei Microsoft erwiesen sich inzwischen als Fehlalarm. Bisher scheint das größte Problem bei der Einführung des Internet Explorer 7 die überwältigende Nachfrage zu sein. Nach Angaben von Microsoft sei Zahl der Downloads und Neuinstallationen so groß, dass die voreingestellte Startseite vorübergehend nicht erreichbar sein kann.
Deshalb werden die Server-Kapazitäten nun erweitert. Die Mehrheit der Anwender sollte dennoch keine Schwierigkeiten beim Umstieg haben, so Microsoft. Gegebenenfalls will man sich dem Bedarf erneut anpassen. Ab 1. November wird der Internet Explorer 7 als kritisches Update über die Automatische Update-Funktion von Windows XP ausgeliefert. Firmen können dies auf Wunsch blocken. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Einführung des IE7 auf den Browser-Markt auswirkt.
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