CrossFire- & SLI-Grafikkarten finden kaum Abnehmer
Von den rund 5,9 Milliarden US-Dollar, die im zweiten Quartal 2006 mit Grafikkarten umgesetzt wurden, stammen nur rund 28,5 Millionen aus dem Verkauf von SLI- oder CrossFire-fähigen Versionen. Dies bedeutet zwar eine Steigerung im Vergleich zum Quartalsdurchschnitt des Vorjahres, aber insgesamt beträgt der Anteil am Umsatz nur knapp 0,5 Prozent.
Insgesamt wurden von April bis Juni rund 52,3 Millionen Grafikprozessoren für Desktop-PCs verkauft. Davon waren 32,7 Millionen (62,5%) in Chipsätzen integriert. Es entfallen also zirka 37 Prozent auf leistungsfähigere Add-On-Karten.
ATI und Nvidia haben jeweils 26 beziehungsweise 24 Prozent Anteil am Gesamtmarkt, während Intel mit 35 Prozent weiterhin die Führungsposition halten kann. Die beiden Unternehmen bleiben weiterhin die einzigen bedeutenden Hersteller von Grafikchips, Konkurrenten wie SiS oder die VIA-Tochter S3 spielen kaum eine Rolle.
Nvidia führt bei den Zusatzkarten seit einem Jahr. Durch die Einführung seiner High-End-GPUs der Radeon 1900 Serie konnte ATI jedoch im zweiten Quartal dieses Jahres wieder Boden gut machen. Probleme bei der Einführung einiger ATI-Produkte kamen Nvidia zugute.
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