Medienkonzern Vivendi soll zerschlagen werden
Bis vor kurzem noch, sprach man bei Vivendi offen von einer Expansion auf die neuen Märkte für Musik- und Filmvertrieb über Mobiltelefone. Die perfekten Voraussetzungen hierfür wären gegeben, hat Vivendi doch in den Bereichen Musik (Universal Music), Pay-TV (Canal+), Mobilfunk (Maroc Telecom, SFR/Frankreich) und Videospiele (Vivendi Universal Games) schon erfolgreich Fuß gefasst.
In Paris, dem Sitz des Unternehmens, läuten seit bekanntgabe der Pläne des Milliardärs die Alarmglocken. Sowohl Manager, als auch Aufsichtsratsmitglieder zeigten sich zwar besorgt, wiesen die Pläne von Alexander Vik jedoch als unsinnig zurück.
Aufsichtsratschef Jean-Rene Fourtou erklärte zudem, dass Vik viel zu wenig für das unternehmen biete. "Er muss mindestens eine Prämie von 30 Prozent auf den Aktienkurs bieten", so Fourtou. Dies würde für Vik bedeuten, dass er noch ein paar Milliarden drauflegen müsste.
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