Google: Zensur in China verletzt Firmenideologie

Wirtschaft & Firmen Sergey Brin, einer der Gründer des Suchmaschinenriesen Google, hat zugegeben, dass sich sein Unternehmen den Zensurauflagen der chinesischen Regierung untergeordnet hat und die Inhalte seines Angebots in China zensiert. Zuvor hätten die Behörden jedoch den Zugriff auf den Dienst blockiert. Brin beschrieb die chinesischen Forderungen als eine Reihe von Regeln, mit denen man sich "nicht wohl fühlte". Er gab weiterhin an, dass andere Unternehmen die selben Auflagen anstandslos erfüllt hätten, ohne international dafür kritisiert worden zu sein.

Viele Chinesen nutzen derzeit statt des speziell für China angepassten Suchportals die normale Suche, welche über Google.com erreichbar ist. In den vergangenen Tagen häufen sich jedoch die Meldungen über Zugriffsprobleme. Offenbar arbeiten die chinesischen Behörden am Ausschluß weiterer westlicher Web-Angebote.

In der Vergangenheit hatte das Unternehmen immer nach dem Motto "Do no evil" (tu nichts Böses) gehandelt. Heute Abend (23:00 Uhr) zeigt der Norddeutsche Rundfunk (NDR) eine Dokumentation, die erstmals die Hintergründe des Google-Imperiums beleuchtet und unter anderem auch das Thema Zensur vs. Profit behandelt.

Weitere Informationen: Google - Die Macht einer Suchmaschine
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