Neuer Sicherheits-Patch kann zu Abstürzen führen

Microsoft Einer der in der letzten Woche veröffentlichten Sicherheits-Patches für Windows XP und einige andere Windows Betriebssysteme hat bei einer Vielzahl von Anwendern zu Abstürzen des Systems oder einem Einfrieren der Benutzeroberfläche geführt. Der Patch mit der Bezeichnung KB908531 war Teil des monatlichen Sicherheits-Updates für die Produkte des Software-Konzerns aus Redmond. Er soll eine Lücke schliessen, die Microsoft selbst als "kritisch" einstuft und Angreifern das Ausführen von Code ermöglichen könnte.

Das Patch-Paket enthält eine neue Datei namens "verclsid.exe", die nach Angaben von Microsoft in Verbindung mit Produkten der Firma Hewlett-Packard - darunter Drucker, Scanner und Digitalkameras - zu Problemen führen kann. zahlreiche Anwender berichten jedoch, dass nicht nur HP-Produkte betroffen sein sollen.

Bisher ist noch keine Lösung für die Probleme bekannt. Es gibt jedoch Berichte, wonach eine Deinstallation des Patches oder eine Umbenennung der Datei, welche offenbar im Mittelpunkt der Schwierigkeiten steht, zum Ende der Probleme geführt haben soll.

IT-Sicherheitsunternehmen spekulieren mittlerweile, dass die Ursache für die Schwierigkeiten auf die Änderungen zurückzuführen ist, die mit dem Patch 912812 vorgenommen wurden und den Umgang mit ActiveX-Steuerelementen im Internet Explorer betreffen.

Microsoft empfiehlt, den Patch unter allen Umständen nicht zu deinstallieren, da dieser eine kritische Sicherheitslücke schliesst. Unterdessen häufen sich die Berichte, wonach der fehlerhafte Patch auch zu Abstürzen des Windows Explorer führen kann.
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