AOL & Yahoo: Bezahlte E-Mails kommen besser durch
Beide Unternehmen wollen in naher Zukunft ein derartiges System einführen. Dabei werden E-Mails besonders behandelt, deren Absender für jede der Nachrichten einen geringen Betrag bezahlt hat. Die Versender müssen dann garantieren, dass nur Empfänger kontaktiert werden, die vorher zugestimmt haben. Sonst kann eine vollständige Sperrung erfolgen.
Die Unternehmen erhoffen sich davon eine einfachere Identifizierung von berechtigten E-Mails und einen Rückgang des Missbrauchs ihrer Angebote. Natürlich will man auf diesem Wege auch einige Millionen US-Dollar einnehmen, sollte sich das System verbreitet durchsetzen.
Beide E-Mail-Provider werden auch zukünftig Mails aus Quellen entgegennehmen, die nicht bezahlt haben, den "gekauften" Nachrichten kommt aber eine Sonderbehandlung zugute. Bei AOL werden diese direkt in den Posteingang des Empfängers weitergeleitet, während normale Mails zunächst die üblichen Spamfilter und anderen Maßnahmen durchlaufen müssen.
Wie bisher sollen E-Mails von Absendern, die in der Kontaktliste eines Kunden stehen, von der Prozedur ausgenommen werden. Yahoo und AOL erhoffen sich von ihrem Vorgehen mehr Ordnung im E-Mail-Verkehr. Ihrer Auffassung nach ist die elektronische Post in letzter Zeit durch diverse Betrugsversuche und anderen Spam immer unsicherer geworden.
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