Gmail wird auch in Grossbritannien umbenannt

Internet & Webdienste Google muss seinen kostenlose E-Mail-Dienst Gmail nun auch in Grossbritannien umbennenen, nachdem es dort einen Rechtsstreit mit einer Firma gab, die die Rechte an dem Namen für sich beansprucht. Die Entscheidung zwingt Google in zwei der wichtigsten europäischen Märkte andere Markennamen für Gmail zu verwenden. Independent International Investment Research, ein kleiner britischer Finanzdienstleister, behauptete, dass Googles Angebot die Rechte an dem Namen G-Mail in mehr als 80 Ländern verletzt. Die Firma teilte mit, dass eine unabhängige Schätzung den Wert er Rechte auf 25 bis 34 Millionen britische Pfund taxiert habe.

Google liess verlauten, dass man die Ansprüche der Briten weiterhin anzweifle, aber den Namen seines Dienstes geändert habe, um potenzielle Kunden nicht zu verwirren. Bestandskunden behalten ihre Gmail-Adresse während bei Neuanmeldungen nur noch Googlemail-Adressen vergeben werden sollen. Auch in Deutschland hatten die Amerikaner ihr Angebot in Googlemail umbenennen müssen, nachdem eine andere Firma ihre Namensrechte gerichtlich durchgesetzt hatte.

Das britische Unternehmen will nun nach seinem Teilerfolg im Kampf um die Rechte an der Marke Gmail weiterhin gegen Google vorgehen, um auch in den USA und anderen Ländern seine Ansprüche geltend durchzusetzen.
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