Microsoft und Google pokern um AOL
Wie das "Wall Street Journal" weiter berichet, soll es sich bei der möglichen Beteiligung, welche Google und Comcast 4,2 Milliarden Euro wert wäre, hauptsächlich um die AOL-Websites und um den AOL Instant Messenger (AIM) drehen und nicht um das rückläufige Internet-Einwahlgeschäft.
Hintergrund der Gespräche um eine Minderheitsbeteiligung ist der Wunsch von Google und Comcast, die riesigen Nutzerzahlen von AOL-Time Warner anzuzapfen um diese auch für eigene Dienste zu gewinnen.
Seit der vergangenen Woche pokert auch Microsoft wieder um den Konkurrenten AOL mit. Ziel von Microsoft ist es, das AOL-Suchgeschäft vom Konkurrenten Google wegzuholen. So konzentrieren sich die Gespräche zwischen Microsoft und Time Warner auf ein mögliches Joint Venture zwischen den beiden Konzernen, wobei die Mehrheitbeteiligung bei AOL-Time Warner bleiben würde.
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