Hacker knacken Sonys Playstation Portable

Spiele Bereits vor einigen Tagen ist es Hackern gelungen, ein Sicherheitsloch in Sonys neuster Spielekonsole - der Playstation Portable (Firmware 2.0) - so auszunutzen, dass eigene Programme ausgeführt werden können. Durch einen Buffer-Overlow (Speicherüberlauf) im Bildbetrachter ist es möglich, mit Hilfe manipulierter Bilddateien, Programme mit einer Größe von bis zu 64KByte zu starten. Als Beispiel präsentierten die Hacker den Spieleklassiker Pong. Allerdings war es dem Programm noch nicht möglich Tasteneingaben entgegen zunehmen und das Bild flackerte stark, da keine Pufferung unterstützt wird.

Auf PSP’s mit der Firmware Version 1.0 oder 1.5, von Sony nur in Japan und den USA ausgeliefert, ist es durch einen Trick möglich einen so genannten UMD-Emulatoren zu installieren. Dieser erlaubt das laden und ausführen von kommerziellen Spielen als ISO-Dateien vom Memory Stick. Die Firmware-Versionen 1.52 und 2.0 verhindern dies - allerdings ist es inzwischen gelungen aktuelle Playstation Portable "downzugraden" - auf Version 1.5 - und somit die Lücke wieder freizulegen.

Es dürfte ziemlich sicher sein, dass das Gerät dann sämtliche Garantieansprüche verliert - von einer Installation wird daher dringend abgeraten.

Preisvergleich: Sony PSP - Playstation Portable (Value Pack)
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