Sasser-Programmierer: 21 Monate auf Bewährung
Die Richter bekundeten, diese Strafe sei in Anbetracht seiner Kriminalitäten, darunter Datenveränderung und Computersabotage in mehr als 7 Fällen, angemessen. Darüber hinaus sind über 30 Stunden Arbeit in einem Altersheim oder Krankenhaus zu verrichten. Sprecherin Katharina Krützfeldt gab bekannt, das Urteil sei bereits rechtskräftig, da beide Parteien von rechtlichen Gegenschritten Abstand genommen hätten.
Ein weiterer Grund für die Bewährungsstrafe sei, dass der Sasser-Vater nahezu erpicht darauf war, die Entwicklung voranzutreiben, um so noch mehr Rechner, auch auf andere Art und Weise, infizieren zu können. Dorothee Belz, tätig im Vorstand der deutschen Microsoft-Filiale, sagte: "Das Urteil zeigt, dass die Programmierung und Verbreitung von Internet-Viren und Würmern kein Kavaliersdelikt ist, sondern eine Straftat, durch die erhebliche Schäden entstehen."
Da größtenteils auch Microsoft selbst betroffen war, vergibt der Konzern rund 210 000 Euro an diejenigen, die zur Aufklärung des Falls durch Zeugenaussagen tatkräftig beigetragen haben. Einerseits war das Urteil bereits auf Kritik gestoßen, da 21 Monate angeblich zu milde wären, andererseits erkannten die Richter sein Geständnis und die nicht kommerziellen Absichten an, denn Sasser diente hauptsächlich, um für Aufsehen seitens seiner Mitschüler zu sorgen.
Auch Verteidiger und Staatsanwälte gaben sich sichtlich zufrieden. Ein Mindestmaß sei erreicht worden, zuvor hatten nämlich beide auf eine Jugendstrafe und 200 Stunden gemeinnützige Arbeit plädiert. Nach der Urteilsverkündung war Microsoft ebenso erleichtert und blickt von nun ab positiv auf eine weniger virenreiche Zukunft.
Ein weiterer Grund für die Bewährungsstrafe sei, dass der Sasser-Vater nahezu erpicht darauf war, die Entwicklung voranzutreiben, um so noch mehr Rechner, auch auf andere Art und Weise, infizieren zu können. Dorothee Belz, tätig im Vorstand der deutschen Microsoft-Filiale, sagte: "Das Urteil zeigt, dass die Programmierung und Verbreitung von Internet-Viren und Würmern kein Kavaliersdelikt ist, sondern eine Straftat, durch die erhebliche Schäden entstehen."
Da größtenteils auch Microsoft selbst betroffen war, vergibt der Konzern rund 210 000 Euro an diejenigen, die zur Aufklärung des Falls durch Zeugenaussagen tatkräftig beigetragen haben. Einerseits war das Urteil bereits auf Kritik gestoßen, da 21 Monate angeblich zu milde wären, andererseits erkannten die Richter sein Geständnis und die nicht kommerziellen Absichten an, denn Sasser diente hauptsächlich, um für Aufsehen seitens seiner Mitschüler zu sorgen.
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