Siemens Handy-Sparte: BenQ fordert Flexibilität
"Aber in jedem Fall müssen sie erkennen, dass sich die Handysparte in einer sehr kritischen Lage befindet und dass jeder verlieren wird, wenn wir uns gegen den Wandel sperren." BenQ ist außerdem berechtigt, die Marke noch weitere fünf Jahre zu nutzen. Aus diesem Grund bleiben die Arbeitsplätze im Werk in Kamp-Lintfort bis Mitte 2006 erhalten. Die mit den Arbeitnehmern getroffenen Vereinbarungen gelten natürlich weiter."Anschließend werden wir aber offen darüber sprechen müssen, was für alle Seiten am besten ist", so KY Lee. Er ist der Meinung, dass häufige Managementwechsel der Grund für den Absturz der Handy-Sparte gewesen waren. "Daher waren die Entscheidungen nicht stetig. Siemens konnte nicht rechtzeitig auf den sich wandelnden Markt reagieren."
Auch die Kosten würden keine größeren Probleme darstellen, nur die Vermarktung von Niedrigpreisprodukten sei ein entscheidender Fehler gewesen. Denn in den Hochpreisländern müsse man sich verstärkt auf Produkte mit hohem Mehrwert konzentrieren.
Quelle: heise online
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