Wie könnte Microsoft Linux eliminieren?
"Während ich mich mit Geschäftsführern von Middleware Unternehmen am Rande der RSA Conference in San Francisco unterhielt, habe ich mehr über ein geheimes Projekt erfahren. Es umfasste die Entwicklung einer Linuxversion die als Task unter Windows ausgeführt wird. Das Projekt wurde zwar abgeschlossen, aber zurückgestellt. Ob es jemals wieder auftaucht ist fraglich, aber es lässt einige Möglichkeiten über ein MS-Linux offen.
Der unmittelbare Vorteil eines Linux, welches unter Windows als Prozess ausgeführt wird, ist offensichtlich. Man findet für alle Peripheriegeräte Treiber, wo man bei Linux doch erhebliche Probleme hat, Treiber gerade für ältere Geräte zu finden. Dennoch ist dieser Weg sehr umständlich, weshalb wohl auch das Projekt Linux unter Windows eingestellt wurde.
Doch wie wäre es, wenn man einfach den Zwischenmann weglässt und ein Linux entwickelt, welches das Treibermodell von Windows verwendet? MS-Linux.
Würde es Microsoft gelingen eine solche Linuxversion zu entwickeln, dann wäre der Erfolg dieser vorprogrammiert. Ein Linux mit Plug and Play (PnP) Unterstützung, unter dem alle Geräte verwendet werden können, für die es Windows-Treiber gibt.
Natürlich bleibt die Tatsache, dass Microsoft den Quellcode aufgrund von Open Source Regelungen freigeben müsste, doch für ein Unternehmen mit einer eigenen und großen Rechtsabteilung sollte es kein zu großes Problem werden, eine Lücke in den Lizenzvereinbarungen zu finden.
Das Ergebnis einer solchen Linuxversion sollte klar sein: Ein Großteil der Anwender wird diese Version kaufen, während andere Distributoren keinen Umsatz mehr machen. Die vielen ehrenamtlichen Entwickler, die an Linux programmieren, werden schnell ihre Arbeit einstellen, denn sie werden wohl kaum für Microsoft arbeiten. Doch wenn es so weit kommt, dann ist der Tod von Linux nicht mehr fern."
Quelle: Opinion Column by PC Magazine: How to Kill Linux
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