XP SP2: Bald schwere Zeiten für Raubkopierer?
Mit dem Service Pack 1 kontrollierte Microsoft erstmalig, ob der verwendete CD-Key auf einer schwarzen Liste steht - eine von Microsoft geführte Sammlung mit CD-Keys, die als geklaut bekannt sind. Mit dem Service Pack 2 wurde diese Liste zwar vergrößert, aber Key-Generatoren spucken immer wieder neue Keys aus.
Doch eine Sperre wurde bisher übersehen, die jetzt vom Computermagazin c't entdeckt wurde. Ist das Service Pack 2 installiert, hat der Nutzer keine Möglichkeit mehr, den CD-Key nach der Installation zu ändern. Ok...stellt ja normalerweise kein Problem dar. Hauptsache erstmal installiert.
Doch wer aufmerksam unsere News verfolgt hat wird wissen, dass Microsoft derzeit das Downloadcenter umgestaltet. Bei einigen Downloads wird jetzt kontrolliert, ob ein gültiger CD-Key vorhanden ist. Erst dann wird der Download freigeschaltet. Dadurch hat Microsoft die Möglichkeit, seine schwarze Liste ständig zu erweitern und somit sehr zeitnah geklaute Keys zu sperren.
In Zukunft könnte es also passieren, dass sich raubkopierte Windows-Versionen nicht mehr aktualisieren lassen, da man keinen gültigen CD-Key hat, um an die Downloads zu kommen.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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