Mass Effect ist zwar tot, aber immerhin soll geplante Serie kommen
Nach dem überraschenden Aus für das Entwicklerstudio BioWare und der Einstellung von Mass Effect 5 gibt es große Befürchtungen um die Zukunft des gesamten Franchises. Immerhin wird die geplante Serienadaption von Amazon weiterhin produziert.
Durch die Übernahme belaufen sich die Schulden von EA auf etwa 16 Milliarden Euro, bei jährlichen Zinskosten von rund 1,6 Milliarden Euro. Laut ehemaligen EA-Mitarbeitern wollte der PIF von Anfang an den Fokus auf Sportspiele richten und sich wahrscheinlich von angeschlagenen Entwicklerstudios trennen. Fans befürchteten daraufhin das komplette Ende des Sci-Fi-Franchises - und im Hinblick auf Games sieht es auch alles andere als gut aus.
Auch der ehemalige BioWare-Produzent Michael Gamble gehört neben den Produzenten Karim Zreik und Ari Arad weiterhin zum Team. Im Zuge des Aus von BioWare bedankte sich Gamble in den sozialen Medien für 17 Jahre beim Studio und bat die Branche um Jobangebote für die ehemaligen Entwickler. Zudem scherzte er, sich zum Release von GTA 6 nicht mehr krankmelden zu müssen.
Autor Daniel Casey dementierte bereits im April Berichte, wonach Prime Video das Drehbuch umschreiben lassen wollte, um die Serie für ein Publikum ohne Gaming-Bezug zugänglicher zu machen. Laut IGN erhofft sich Amazon, mit dem Projekt an den Erfolg der eigenen Fallout-Adaption anknüpfen zu können. Ein Starttermin für die Mass Effect-Serie steht bislang nicht fest. Ursprünglich wurde ein Produktionsbeginn für das vierte Quartal 2026 ins Auge gefasst.
Was denkt ihr über die geplante Serie? Werdet ihr sie euch ansehen oder fehlt ohne die Spiele der Reiz? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Siehe auch:
- Electronic Arts schließt BioWare und stoppt die Arbeiten an Mass Effect 5
- Der Verkauf von EA an saudische Investoren führte zu hohen Schuldenbergen
- Amazon führt die geplante TV-Serie zu Mass Effect für Prime Video weiter
- Kreative Köpfe wie Showrunner Doug Jung bleiben bei der Serie an Bord
- Die Handlung setzt nach der Trilogie an und zeigt eine neue Hauptfigur
- Amazon hofft mit dem Serienprojekt auf einen Erfolg wie bei Fallout
Das Ende von BioWare
Gestern gab es für Fans hochwertiger Rollenspiele einen Schock, denn Electronic Arts schloss das legendäre Entwicklerstudio BioWare und stellte die Arbeiten am fünften Teil der Rollenspielreihe Mass Effect ein. Vorausgegangen war im August 2026 der rund 49 Milliarden Euro schwere Verkauf von EA an den saudischen Public Investment Fund (PIF), Affinity Partners und die Investmentfirma Silver Lake.Durch die Übernahme belaufen sich die Schulden von EA auf etwa 16 Milliarden Euro, bei jährlichen Zinskosten von rund 1,6 Milliarden Euro. Laut ehemaligen EA-Mitarbeitern wollte der PIF von Anfang an den Fokus auf Sportspiele richten und sich wahrscheinlich von angeschlagenen Entwicklerstudios trennen. Fans befürchteten daraufhin das komplette Ende des Sci-Fi-Franchises - und im Hinblick auf Games sieht es auch alles andere als gut aus.
Amazon-Serie geht weiter
Trotz des Aus für BioWare und Mass Effect 5 führt Amazon MGM Studios die geplante TV-Adaption fort. Wie IGN unter Berufung auf interne Quellen berichtet, befindet sich die Serie für Prime Video weiterhin in der Entwicklung. Demnach bleiben alle bisherigen kreativen Köpfe an Bord. Das Projekt ist offiziell seit 2024 in Arbeit, nachdem frühere Versuche gescheitert waren, die Marke als Kinofilm umzusetzen. Verantwortet wird die Produktion von Showrunner Doug Jung, bekannt aus Mindhunter, sowie Autor Daniel Casey, der an Fast & Furious 9 mitwirkte.Auch der ehemalige BioWare-Produzent Michael Gamble gehört neben den Produzenten Karim Zreik und Ari Arad weiterhin zum Team. Im Zuge des Aus von BioWare bedankte sich Gamble in den sozialen Medien für 17 Jahre beim Studio und bat die Branche um Jobangebote für die ehemaligen Entwickler. Zudem scherzte er, sich zum Release von GTA 6 nicht mehr krankmelden zu müssen.
Neue Geschichte ohne Shepard
Inhaltlich wird die Serie nicht die Geschichte von Commander Shepard aus den Videospielen neu auflegen. Stattdessen soll die Handlung zeitlich nach der ursprünglichen Trilogie angesiedelt sein und einen männlichen Protagonisten in den Mittelpunkt stellen.Autor Daniel Casey dementierte bereits im April Berichte, wonach Prime Video das Drehbuch umschreiben lassen wollte, um die Serie für ein Publikum ohne Gaming-Bezug zugänglicher zu machen. Laut IGN erhofft sich Amazon, mit dem Projekt an den Erfolg der eigenen Fallout-Adaption anknüpfen zu können. Ein Starttermin für die Mass Effect-Serie steht bislang nicht fest. Ursprünglich wurde ein Produktionsbeginn für das vierte Quartal 2026 ins Auge gefasst.
Was denkt ihr über die geplante Serie? Werdet ihr sie euch ansehen oder fehlt ohne die Spiele der Reiz? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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