Nach über 30 Jahren: EA schließt legendäre Spieleschmiede BioWare
Nach über 30 Jahren in der Videospielbranche schließt das Entwicklerstudio BioWare seine Pforten. Im Zuge einer Umstrukturierung bei EA nach dessen Verkauf nach Saudi-Arabien streicht der Publisher Hunderte Stellen.
Hintergrund der Schließung ist eine Umstrukturierung, nachdem EA im August 2026 von der Börse genommen wurde. Ein vom saudi-arabischen Public Investment Fund angeführtes Konsortium kaufte das Unternehmen für 55 Milliarden Dollar (etwa 49 Milliarden Euro). Der Deal bürdete dem Publisher Schulden von rund 18 Milliarden Dollar (etwa 16 Milliarden Euro) auf. EA plant daher jährliche Einsparungen von bis zu 700 Millionen Dollar (etwa 623 Millionen Euro).
Wie BioWare auf X in einer Mitteilung bestätigt, endet damit also nach mehr als drei Jahrzehnten die Geschichte des Unternehmens. Die Entwickler erklären, dass damit auch das aktuelle Projekt zu Mass Effect aufgegeben wird. Das 1995 gegründete Studio war in der Vergangenheit neben den bereits erwähnten Franchises auch für zahlreiche weitere Hits wie Baldur's Gate und Neverwinter Nights verantwortlich.
Zukünftig konzentriert sich Electronic Arts auf andere Projekte. Neben Sportspielen wird weiterhin in Apex Legends sowie in Battlefield investiert. Ein neues Spiel rund um Iron Man bleibt ebenso in Arbeit wie der dritte Teil von Star Wars Jedi. Ein Projekt zu The Sims mit dem Codenamen Lotus fällt den Sparmaßnahmen hingegen ebenfalls zum Opfer.
Was meint ihr zur Schließung von BioWare nach über 30 Jahren? Welche Erinnerungen verbindet ihr mit den Spielen des Studios? Teilt eure Gedanken dazu gerne mit uns in den Kommentaren! Siehe auch:
- Electronic Arts schließt das traditionsreiche Entwicklerstudio BioWare
- Konzernweit werden neben BioWare ungefähr 400 Arbeitsplätze abgebaut
- Auslöser sind hohe Schulden nach einer milliardenschweren Übernahme
- Mit dem Aus des Studios wird auch ein neue Mass Effect eingestellt
- Zuletzt enttäuschten Verkäufe von Titeln wie Dragon Age: The Veilguard
Ende einer Ära für Rollenspiele
Nach dem Flop von Spielen wie Anthem und Dragon Age: The Veilguard schließt Electronic Arts jetzt das legendäre Entwicklerstudio BioWare. Insgesamt baut der Konzern neben den 50 Stellen bei den Machern von Titeln wie Star Wars: Knights of the Old Republic und Mass Effect rund 400 Arbeitsplätze ab. Das entspricht etwa drei Prozent der gesamten Belegschaft des Publishers.Hintergrund der Schließung ist eine Umstrukturierung, nachdem EA im August 2026 von der Börse genommen wurde. Ein vom saudi-arabischen Public Investment Fund angeführtes Konsortium kaufte das Unternehmen für 55 Milliarden Dollar (etwa 49 Milliarden Euro). Der Deal bürdete dem Publisher Schulden von rund 18 Milliarden Dollar (etwa 16 Milliarden Euro) auf. EA plant daher jährliche Einsparungen von bis zu 700 Millionen Dollar (etwa 623 Millionen Euro).
Wie BioWare auf X in einer Mitteilung bestätigt, endet damit also nach mehr als drei Jahrzehnten die Geschichte des Unternehmens. Die Entwickler erklären, dass damit auch das aktuelle Projekt zu Mass Effect aufgegeben wird. Das 1995 gegründete Studio war in der Vergangenheit neben den bereits erwähnten Franchises auch für zahlreiche weitere Hits wie Baldur's Gate und Neverwinter Nights verantwortlich.
Fokus auf andere Marken
Nach der Übernahme durch Electronic Arts im Jahr 2007 feierte BioWare zunächst Erfolge mit Dragon Age und Mass Effect. Zuletzt blieben die Verkaufszahlen jedoch hinter den Erwartungen zurück. Wie bereits eingangs erwähnt floppten Anthem und das 2024 veröffentlichte Dragon Age: The Veilguard. In der Folge verkleinerte der Mutterkonzern das Studio bereits im Jahr 2025, sodass nur noch ein kleines Team an einem neuen Mass Effect arbeitete.Zukünftig konzentriert sich Electronic Arts auf andere Projekte. Neben Sportspielen wird weiterhin in Apex Legends sowie in Battlefield investiert. Ein neues Spiel rund um Iron Man bleibt ebenso in Arbeit wie der dritte Teil von Star Wars Jedi. Ein Projekt zu The Sims mit dem Codenamen Lotus fällt den Sparmaßnahmen hingegen ebenfalls zum Opfer.
Was meint ihr zur Schließung von BioWare nach über 30 Jahren? Welche Erinnerungen verbindet ihr mit den Spielen des Studios? Teilt eure Gedanken dazu gerne mit uns in den Kommentaren! Siehe auch:
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Felix KrauthRedakteur für Windows & Hardware
War Game Designer, bevor er Journalist wurde, und testet Spiele bis heute selbst. Sein Spektrum reicht von der FritzBox über Windows 11 und Apple bis zu Gaming.
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