Offiziell: EA verkauft sich für 55 Mrd. Dollar an saudischen Staatsfonds
Der Deal kündigte sich in den letzten Tagen an und ist jetzt offiziell: Electronic Arts (EA), einer der größten Spielepublisher, wird von einem vom saudi-arabischen Staatsfonds PIF geleiteten Konsortium vollständig übernommen. Die Investoren zahlen 55 Milliarden Dollar.
Es handelt sich um den bisher größten derartigen Deal in der Geschichte, weil noch nie zuvor ein bisher börsennotiertes Unternehmen von für so viel Geld von privaten Investoren übernommen wurde. Im Zuge des Verkaufs wird EA zu 100 Prozent durch die Investorengruppe übernommen. Der saudi-arabische PIF hielt bisher schon 9,9 Prozent der Anteile an EA. Die Aktionäre von EA erhalten für jede Aktie 210 US-Dollar, was den letzten Stand des Aktienkurses von 168,32 US-Dollar am 25. September um 25 Prozent übertrifft.
Bevor die Übernahme durch die Investorengruppe um den saudi-arabischen Staatsfonds abgeschlossen werden kann, müssen noch die Regulierungsbehörden verschiedener Länder zustimmen. Die Übernahme soll bis zum 1. Quartal 2027 abgeschlossen werden. Das Unternehmen bleibt weiterhin am Hauptquartier in Redwood City im US-Bundesstaat Kalifornien beheimatet. Der bisherige CEO Andrew Wilson soll auch weiterhin diesen Posten bekleiden.
In einer Stellungnahme erklärte Wilson folgendes (maschinelle Übersetzung):
Siehe auch:
EA macht den Verkauf offiziell, Abschluss bis Q1/27
EA hat heute bestätigt, dass man der Übernahme durch eine Investorengruppe aus dem Public Investment Fund (PIF) aus Saudi-Arabien und den Investment-Firmen Silver Lake und Affinity Partners zugestimmt hat. Insgesamt sollen rund 55 Milliarden Dollar fließen, wobei EA mit dem Verkauf auch wieder in privates Eigentum übergeht, also nicht mehr börsennotiert sein wird.Es handelt sich um den bisher größten derartigen Deal in der Geschichte, weil noch nie zuvor ein bisher börsennotiertes Unternehmen von für so viel Geld von privaten Investoren übernommen wurde. Im Zuge des Verkaufs wird EA zu 100 Prozent durch die Investorengruppe übernommen. Der saudi-arabische PIF hielt bisher schon 9,9 Prozent der Anteile an EA. Die Aktionäre von EA erhalten für jede Aktie 210 US-Dollar, was den letzten Stand des Aktienkurses von 168,32 US-Dollar am 25. September um 25 Prozent übertrifft.
Bevor die Übernahme durch die Investorengruppe um den saudi-arabischen Staatsfonds abgeschlossen werden kann, müssen noch die Regulierungsbehörden verschiedener Länder zustimmen. Die Übernahme soll bis zum 1. Quartal 2027 abgeschlossen werden. Das Unternehmen bleibt weiterhin am Hauptquartier in Redwood City im US-Bundesstaat Kalifornien beheimatet. Der bisherige CEO Andrew Wilson soll auch weiterhin diesen Posten bekleiden.
In einer Stellungnahme erklärte Wilson folgendes (maschinelle Übersetzung):
"Unsere kreativen und leidenschaftlichen Teams bei EA haben Hunderten Millionen Fans außergewöhnliche Erlebnisse beschert, einige der weltweit bekanntesten Marken aufgebaut und einen bedeutenden Mehrwert für unser Unternehmen geschaffen. Dieser Moment ist eine eindrucksvolle Anerkennung ihrer bemerkenswerten Arbeit.An der Übernahme durch den PIF, Silver Lake und Affinity Partners gibt es einige politisch durchaus interessante Details. An dem letztgenannten Unternehmen ist der PIF ebenfalls beteiligt, wobei die Firma von Jared Kushner geleitet wird, dem Schwiegersohn des aktuellen US-Präsidenten Donald Trump. Der PIF ist auch Investor diverser anderer Spielefirmen, darunter Nintendo, Take-Two Interactive und Capcom.
Mit Blick auf die Zukunft werden wir weiterhin die Grenzen von Unterhaltung, Sport und Technologie erweitern und neue Möglichkeiten erschließen. Gemeinsam mit unseren Partnern werden wir transformative Erlebnisse schaffen, die kommende Generationen inspirieren werden. Ich bin mehr denn je begeistert von der Zukunft, die wir gestalten."
Zusammenfassung
- EA wird für 55 Milliarden Dollar an saudi-arabisches Konsortium verkauft
- Größter Deal dieser Art in der Geschichte der Spielebranche
- Aktionäre erhalten 210 US-Dollar pro Aktie - 25 Prozent über dem Kurs
- Übernahme soll bis zum 1. Quartal 2027 abgeschlossen sein
- Andrew Wilson bleibt CEO und das Hauptquartier in Kalifornien
- Saudi-arabischer Staatsfonds PIF war bereits mit 9,9 Prozent an EA beteiligt
Siehe auch:
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