Die mobile App von Google Fotos bekommt ein neues Design
Google Fotos verabschiedet sich von der festen Navigationsleiste und führt stattdessen ein schwebendes Design ein. Die neue Toolbar soll mehr Platz für die eigentlichen Bilder schaffen und integriert wichtige Funktionen wie die KI-Suche nun in einem modernen Kapselelement.
Das Update zielt darauf ab, die Darstellung der eigentlichen Inhalte - der Fotos und Videos - stärker in den Vordergrund zu rücken. Anstatt eines massiven Balkens am unteren Bildschirmrand schwebt nun ein kapselförmiges Element über der Galerie, was den visuellen Eindruck der App deutlich auflockert und weniger wertvollen Bildschirmplatz beansprucht.
Das neue Design unterteilt die Steuerelemente in zwei logische Bereiche innerhalb derselben schwebenden Leiste. Auf der linken Seite befinden sich die Reiter für Fotos, Sammlungen und Erstellen. Wird ein bestimmter Reiter aktiv genutzt, signalisiert das ein entsprechendes Icon. Auf der rechten Seite integriert Google einen sogenannten Floating Action Button, der schnellen Zugriff auf die Suche oder die KI-Funktion Ask Fotos gewährt.
Die neuen 'schwebenden' UI-Elemente
Ein wesentlicher Aspekt der Neuerung ist, dass diese Leiste permanent sichtbar bleibt und sich beim Scrollen nicht automatisch ausblendet. Da sie jedoch höher positioniert ist und visuell leichter wirkt, sind die darunterliegenden Inhalte weiterhin gut wahrnehmbar und wirken weniger abgeschnitten als beim Vorgänger-Design.
Dennoch setzt der Konzern dieses Muster nicht zum ersten Mal zur primären Navigation ein, denn bereits im Dezember 2023 wurde ein ähnliches Konzept in der Google Chat App eingeführt. Das deutet darauf hin, dass Google die praktische Anwendung seiner eigenen Designsprache mittlerweile flexibler auslegt, als es die schriftliche Dokumentation vermuten lässt.
Neben der optischen Auffrischung arbeitet das Entwicklerteam an weiteren funktionalen Verbesserungen, die den Alltag erleichtern sollen. So wurde der Bereich Sammlungen neu strukturiert und fasst nun die lokale Galerie sowie Cloud-Alben effizienter zusammen. Besonders hervorzuheben ist die prominente Platzierung der Suche über den neuen Floating Action Button.
In Verbindung mit Ask Fotos unterstreicht dies Googles Bestreben, generative KI tief in die Nutzererfahrung zu integrieren, um Bilder mittels natürlicher Spracheingabe auffindbar zu machen. Zusätzlich soll das Teilen-Menü künftig eine direkte Kopier-Option erhalten, mit der Bilder ohne Umwege in die Zwischenablage gelegt werden können.
Für Nutzer von Android gibt es bislang noch keinen konkreten Zeitplan für die Einführung, obwohl Google üblicherweise bestrebt ist, die Designsprache plattformübergreifend zu vereinheitlichen. Das Update auf iOS erinnert dabei entfernt an Apples Designansätze mit transparenten und schwebenden Elementen, wirkt jedoch durch die klare Kapselform eigenständiger. Auch die Einstellungen für das Backup sollen mittelfristig an die Material 3 Expressive-Optik angepasst werden, um ein konsistentes Nutzungserlebnis zu gewährleisten.
Wie gefällt euch der neue, schwebende Look im Vergleich zur klassischen Leiste am unteren Rand? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare!
Siehe auch:
Modernisierung der Benutzeroberfläche unter iOS
Google hat damit begonnen, die Benutzeroberfläche von Google Fotos grundlegend zu überarbeiten. Mit der aktuellen Version 7.63 für iOS weicht die bisherige, fest verankerte untere Navigationsleiste einem moderneren Konzept: einer schwebenden Leiste bzw. Floating Toolbar.Das Update zielt darauf ab, die Darstellung der eigentlichen Inhalte - der Fotos und Videos - stärker in den Vordergrund zu rücken. Anstatt eines massiven Balkens am unteren Bildschirmrand schwebt nun ein kapselförmiges Element über der Galerie, was den visuellen Eindruck der App deutlich auflockert und weniger wertvollen Bildschirmplatz beansprucht.
Das neue Design unterteilt die Steuerelemente in zwei logische Bereiche innerhalb derselben schwebenden Leiste. Auf der linken Seite befinden sich die Reiter für Fotos, Sammlungen und Erstellen. Wird ein bestimmter Reiter aktiv genutzt, signalisiert das ein entsprechendes Icon. Auf der rechten Seite integriert Google einen sogenannten Floating Action Button, der schnellen Zugriff auf die Suche oder die KI-Funktion Ask Fotos gewährt.
Die neuen 'schwebenden' UI-Elemente
Ein wesentlicher Aspekt der Neuerung ist, dass diese Leiste permanent sichtbar bleibt und sich beim Scrollen nicht automatisch ausblendet. Da sie jedoch höher positioniert ist und visuell leichter wirkt, sind die darunterliegenden Inhalte weiterhin gut wahrnehmbar und wirken weniger abgeschnitten als beim Vorgänger-Design.
Widerspruch zu eigenen Design-Regeln
Wie 9to5Google berichtet, stellt diese Implementierung eine interessante Abweichung von den theoretischen Design-Vorgaben des Unternehmens dar. In den offiziellen Material 3 Expressive-Richtlinien ist eine solche schwebende Leiste eigentlich für kontextbezogene Aktionen gedacht - etwa das Archivieren oder Löschen mehrerer Elemente in einer E-Mail-App - und nicht primär als Ersatz für eine globale Navigationsleiste.Dennoch setzt der Konzern dieses Muster nicht zum ersten Mal zur primären Navigation ein, denn bereits im Dezember 2023 wurde ein ähnliches Konzept in der Google Chat App eingeführt. Das deutet darauf hin, dass Google die praktische Anwendung seiner eigenen Designsprache mittlerweile flexibler auslegt, als es die schriftliche Dokumentation vermuten lässt.
Neben der optischen Auffrischung arbeitet das Entwicklerteam an weiteren funktionalen Verbesserungen, die den Alltag erleichtern sollen. So wurde der Bereich Sammlungen neu strukturiert und fasst nun die lokale Galerie sowie Cloud-Alben effizienter zusammen. Besonders hervorzuheben ist die prominente Platzierung der Suche über den neuen Floating Action Button.
In Verbindung mit Ask Fotos unterstreicht dies Googles Bestreben, generative KI tief in die Nutzererfahrung zu integrieren, um Bilder mittels natürlicher Spracheingabe auffindbar zu machen. Zusätzlich soll das Teilen-Menü künftig eine direkte Kopier-Option erhalten, mit der Bilder ohne Umwege in die Zwischenablage gelegt werden können.
Für Nutzer von Android gibt es bislang noch keinen konkreten Zeitplan für die Einführung, obwohl Google üblicherweise bestrebt ist, die Designsprache plattformübergreifend zu vereinheitlichen. Das Update auf iOS erinnert dabei entfernt an Apples Designansätze mit transparenten und schwebenden Elementen, wirkt jedoch durch die klare Kapselform eigenständiger. Auch die Einstellungen für das Backup sollen mittelfristig an die Material 3 Expressive-Optik angepasst werden, um ein konsistentes Nutzungserlebnis zu gewährleisten.
Wie gefällt euch der neue, schwebende Look im Vergleich zur klassischen Leiste am unteren Rand? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare!
Zusammenfassung
- Google Fotos ersetzt feste Navigationsleiste durch schwebendes Design
- Neue kapselförmige Toolbar soll mehr Raum für Foto- und Videoinhalte bieten
- Links befinden sich Reiter für Fotos, Sammlungen und Erstellen
- Rechts integriert Google einen Button für Suche und KI-Funktion Ask Fotos
- Neues Design weicht von offiziellen Material 3 Expressive-Richtlinien ab
- Google Chat erhielt bereits im Dezember 2023 ein ähnliches Konzept
- Update ist zunächst für iOS-Nutzer verfügbar, Android-Version folgt später
Siehe auch:
- Google Fotos bekommt einen stark verbesserten Video-Editor
- Google Fotos bekommt Nano Banana: KI-Bearbeitung wird persönlicher
- Google Fotos und Google Maps bekommen neue Gradient-Icons
- Google Fotos könnte bald die virale Nano Banana-Bild-KI bekommen
- Google Fotos: Video-Editor erhält zahlreiche neue Features
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