Insider verrät: Deshalb hat The Elder Scrolls nie Ableger bekommen
Bethesda hat die Rollenspiel-Reihe The Elder Scrolls bewusst nie an externe Studios ausgelagert. Ein ehemaliger Entwickler verrät nun, dass das Studio ständige Vergleiche wie bei Fallout: New Vegas unbedingt vermeiden wollte.
Die Entscheidung hänge stark mit den Erfahrungen rund um das Spiel Fallout: New Vegas zusammen. Das von Obsidian Entertainment entwickelte Spin-off erfreut sich bis heute großer Beliebtheit. Laut Kuhlmann habe das Projekt jedoch zu ständigen Vergleichen darüber geführt, welches Studio die besseren Rollenspiele entwickle. Um eine ähnliche Debatte bei der hauseigenen Fantasy-Reihe zu vermeiden, behielt Bethesda die volle Kontrolle über zukünftige Projekte.
Kuhlmann gab auch weitere Details preis: Um die lange Wartezeit bis zu einem echten Nachfolger zu überbrücken und dem Team ausreichend Raum für die Entwicklung von Starfield zu geben, setzte das Unternehmen auf The Elder Scrolls Online. Das Online-Rollenspiel habe den Druck von den Entwicklern genommen. Für viele neue Spieler stelle der Titel mittlerweile die primäre Erfahrung mit der Welt dar, auch wenn klassische Einzelspieler-Fans das Format oft kritisch sehen.
Die internen Teams konzentrieren sich derzeit voll auf die Ausarbeitung der Spielwelt. Da das Studio durch Microsoft nun über weitreichende Ressourcen verfügt, fließen die Mittel direkt in die Weiterentwicklung der Technik ein. Die Entwickler wollen sicherstellen, dass der nächste Teil der Saga den hohen Erwartungen gerecht wird und derzeit hat man auch alle Zuversicht, dass das klappt.
Hättet ihr euch ein Spin-off von einem anderen Studio gewünscht oder ist es gut, dass Bethesda die Marke intern behält? Teilt eure Meinung gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
- Bethesda lagerte The Elder Scrolls nie an externe Studios für Spin-offs aus
- Vergleiche nach Fallout: New Vegas führten zu diesem vorsichtigen Kurs
- Todd Howard wollte die eigene Schöpfung vor fremden Einflüssen schützen
- The Elder Scrolls Online überbrückte gezielt die lange Wartezeit für Fans
- Aktuell arbeitet das Studio an der Entwicklung von The Elder Scrolls 6
- Ressourcen von Microsoft fließen nun direkt in die technische Umsetzung
Keine fremden Entwickler
Der ehemalige Bethesda-Entwickler Kurt Kuhlmann hat sich in einem aktuellen Interview zur langjährigen strategischen Ausrichtung der Rollenspiel-Serie The Elder Scrolls geäußert. Obwohl Fans seit dem Release von Skyrim vor 15 Jahren auf ein neues Einzelspieler-Abenteuer warten, hat das Studio die Marke nämlich nie an externe Teams ausgelagert. Kuhlmann, der als leitender Entwickler an dem Titel mitwirkte, nennt dafür bewusste Gründe.Die Entscheidung hänge stark mit den Erfahrungen rund um das Spiel Fallout: New Vegas zusammen. Das von Obsidian Entertainment entwickelte Spin-off erfreut sich bis heute großer Beliebtheit. Laut Kuhlmann habe das Projekt jedoch zu ständigen Vergleichen darüber geführt, welches Studio die besseren Rollenspiele entwickle. Um eine ähnliche Debatte bei der hauseigenen Fantasy-Reihe zu vermeiden, behielt Bethesda die volle Kontrolle über zukünftige Projekte.
Schutz der eigenen Marke
Wie Kuhlmann in einem Podcast sagte, habe Bethesda-Chef Todd Howard die Serie auf diese Weise besonders geschützt. Wie FRVR schreibt, ist The Elder Scrolls im Gegensatz zu Fallout, das Bethesda im Jahr 2004 einkaufte, eine reine Eigenkreation mit einer tief verankerten Geschichte. Eine Auslagerung an Dritte stand daher nie zur Debatte, um die detaillierte Welt reinzuhalten.Kuhlmann gab auch weitere Details preis: Um die lange Wartezeit bis zu einem echten Nachfolger zu überbrücken und dem Team ausreichend Raum für die Entwicklung von Starfield zu geben, setzte das Unternehmen auf The Elder Scrolls Online. Das Online-Rollenspiel habe den Druck von den Entwicklern genommen. Für viele neue Spieler stelle der Titel mittlerweile die primäre Erfahrung mit der Welt dar, auch wenn klassische Einzelspieler-Fans das Format oft kritisch sehen.
Blick auf den Nachfolger
Aktuell befindet sich The Elder Scrolls 6 in der aktiven Entwicklung. Das Spiel soll von umfassenden Überarbeitungen der hauseigenen Engine profitieren. Zwar gibt es noch kein offizielles Veröffentlichungsdatum, jedoch äußerte sich das Management kürzlich positiv über eine frühe Version des Titels. Die Dimensionen des Projekts seien laut internen Angaben enorm, auch wenn ein Release noch einige Jahre entfernt sein dürfte.Die internen Teams konzentrieren sich derzeit voll auf die Ausarbeitung der Spielwelt. Da das Studio durch Microsoft nun über weitreichende Ressourcen verfügt, fließen die Mittel direkt in die Weiterentwicklung der Technik ein. Die Entwickler wollen sicherstellen, dass der nächste Teil der Saga den hohen Erwartungen gerecht wird und derzeit hat man auch alle Zuversicht, dass das klappt.
Hättet ihr euch ein Spin-off von einem anderen Studio gewünscht oder ist es gut, dass Bethesda die Marke intern behält? Teilt eure Meinung gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
- The Elder Scrolls: Morrowind läuft jetzt direkt im Browser
- Microsoft-Insider zu The Elder Scrolls 6: 'Habe es gesehen, sieht toll aus'
- Bethesda zieht Stecker: The Elder Scrolls Blades ist am Ende
- The Elder Scrolls 6 wird zu den Wurzeln von Bethesda zurückkehren
- The Elder Scrolls 6 braucht noch Geduld: Release noch weit entfernt
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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