Diablo 4 überrascht: Erweiterung vorbestellen, Paladin schon spielen

Blizzard hat auf den Game Awards die Erweiterung Diablo 4: Lord of Hatred enthüllt und bringt damit den Paladin zurück. Während das Add-on erst im April 2026 erscheint, dürfen Vorbesteller die neue Klasse ab sofort in Season 11 spielen.
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Paladin-Comeback mit sofortigem Zugang

Blizzard Entertainment nutzte die Bühne der Game Awards 2025 für eine Ankündigung, auf die Fans der Serie seit Jahren gewartet haben. Mit Diablo 4: Lord of Hatred stellten die Entwickler die zweite große Erweiterung für das Action-Rollenspiel offiziell vor. Während der Release des Add-ons für den 28. April 2026 angesetzt ist, müssen Spieler auf einen zentralen Inhalt nicht warten: Die Paladin-Klasse kehrt im Wesentlichen sofort zurück und ist für Vorbesteller der Erweiterung ab sofort im Rahmen der Season 11 verfügbar. Das beendet die Spekulationen der letzten Monate und bringt den klassischen Schild-und-Schwert-Spielstil ohne Wartezeit zurück.

Die Handlung der Erweiterung führt die Age of Hatred-Saga zu ihrem Höhepunkt. Die Helden reisen in die antike Region Skovos, die Heimat der Amazonen, um den finalen Kampf gegen Mephisto aufzunehmen. In einer narrativen Wendung kehrt Lilith zurück, allerdings nicht als klassische Antagonistin, sondern als notwendige Verbündete gegen ihren Vater.

Offizieller Trailer zur Diablo-4-Erweiterung Lord of Hatred

Skovos selbst wird als gefährliche Dschungelregion beschrieben, die thematisch an die dichten Wälder von Kurast erinnert, jedoch mit neuen Gegnertypen aufwartet. Neben dem Paladin soll zum Launch im Jahr 2026 noch eine zweite, bisher unbekannte Klasse eingeführt werden.

Spielstile durch heilige Eide

Der Paladin in Diablo 4 unterscheidet sich mechanisch deutlich von seinen Vorgängern, behält aber die Kernidentität als heiliger Krieger bei. Wie Stephen Trinh, Lead Class Designer, im Gespräch mit PC Gamer erläuterte, habe die Herausforderung darin gelegen, vertraute Elemente zuzulassen, aber dennoch eine klare Trennlinie zu ziehen. Das Klassensystem basiert auf vier verschiedenen "Eiden" (Oaths), die den Spielstil definieren:

  • Juggernaut/Moloch: Konzentriert sich auf Schild-Mechaniken und defensive Stärke, die in offensive Wucht umgewandelt wird.
  • Zealot/Fanatiker: Ein offensiver Nahkämpfer, der durch die Fähigkeit "Eifer" (Zeal) schnelle Angriffsserien entfesselt.
  • Judicator/Richter: Nutzt heilige Beschwörungen und markiert Feinde, um explosive Kettenreaktionen auszulösen.
  • Arbiter/Gebieter: Ermöglicht die Transformation in eine engelhafte Arbiter-Form für kurzzeitige massive Machtschübe.

Unterschiede zum Kreuzritter

Die Rückkehr des Paladins wirft für Veteranen die Frage auf, wie sich dieser vom Kreuzritter aus Diablo 3 unterscheidet. Während der Kreuzritter physischer und schwerer wirkte, definiere sich der Paladin laut Trinh stärker durch seinen unerschütterlichen Glauben und die direkte Nutzung des heiligen Lichts. Das spiegelt sich auch in der Lore wider: Paladine sind direkte Krieger der Kirche von Zakarum, deren Orden in der Geschichte von Sanktuario oft aufgestiegen und gefallen sind.


Kreuzritter hingegen bildeten unter dem Propheten Akkhan einen separaten Orden, der ausgesandt wurde, um die Korruption zu bekämpfen, die Mephisto einst in das Herz des Zakarum-Glaubens in Kurast gepflanzt hatte. Der Paladin repräsentiert somit die traditionelle, ritterliche Hierarchie der Kirche, während der Kreuzritter eher als pragmatischer Einzelgänger agiert.

Horadrim-Würfel und Angeln

Neben den Klassen-Updates bringt Lord of Hatred tiefgreifende Systemänderungen. Der aus Diablo 2 bekannte Horadrim-Würfel (Horadric Cube) kehrt zurück und erweitert die Crafting-Möglichkeiten signifikant, etwa durch das Kombinieren von Runen oder das Aufwerten seltener Gegenstände. Zudem führt Blizzard einen Loot-Filter ein, ein Feature, das seit dem Release des Hauptspiels von der Community gefordert wurde. Damit lassen sich unerwünschte Gegenstandstypen auf dem Boden automatisch ausblenden, was die Übersichtlichkeit im Endgame deutlich erhöht.

Für Langzeitmotivation sollen "War Plans" sorgen, mit denen Spieler ihre eigenen Herausforderungen und Belohnungen strategisch planen können. Wer nach dem Dämonenschlachten Entspannung sucht, kann sich zudem erstmals in der Seriengeschichte dem Angeln widmen - eine Tätigkeit, die in den düsteren Gewässern von Skovos sicherlich ihre eigenen Tücken bereithält. Das Add-on erscheint in drei Editionen (Standard, Deluxe, Ultimate), wobei alle digitalen Vorbestellungen den sofortigen Zugriff auf den Paladin gewähren.

Seid ihr schon als Paladin unterwegs oder wartet ihr auf den Release 2026? Schreibt uns eure Meinung zu den neuen Features gerne in die Kommentare!

Zusammenfassung
  • Erweiterung 'Diablo 4: Lord of Hatred' erscheint am 28. April 2026
  • Vorbesteller können die neue Paladin-Klasse bereits jetzt in Season 11 spielen
  • Die Handlung führt in die Amazonenheimat Skovos für den Kampf gegen Mephisto
  • Paladin basiert auf vier Eiden: Moloch, Fanatiker, Richter und Gebieter
  • Der aus Diablo 2 bekannte Horadrim-Würfel kehrt als Crafting-Feature zurück
  • Neue Features umfassen Loot-Filter, War Plans und erstmals Angeln
  • Eine zweite, bisher unbekannte Klasse wird zur Veröffentlichung eingeführt

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