Lenovo Project AeroBlade:
Erstes Notebook mit Solid-State-Kühlung
Lenovo hat anlässlich der IFA 2026 nicht nur eine Reihe neuer Notebooks präsentiert, sondern zeigt auch erstmals ein Laptop, bei dem eine AirJet-Kühlung integriert ist. Das Gerät kann so ohne bewegliche Teile aktiv gekühlt werden.
Das Lenovo Project AeroBlade ist ein auf einem Intel Core Ultra 7 basierendes Notebook der ThinkBook-Serie mit 14-Zoll-Display, das mit 830 Gramm überraschend leicht und zudem weniger als 10 Millimeter dick ist. Möglich wird dies unter anderem, weil man das traditionelle aktive Kühlsystem durch Frores AirJet ersetzt, was Lenovo als Active Flow bezeichnet.
Bei der AirJet-Kühlung wird eine Art Chip verwendet, in dessen Inneren vibrierende Membranen elektrisch in Schwingung versetzt werden, um so Luft über die zu kühlende Oberfläche zu bewegen. Das System soll extrem leise arbeiten und kommt ohne rotierende Elemente aus. Die Entwickler versprechen außerdem, dass die AirJet-Kühlung sehr stromsparend arbeiten kann.
Im Fall des Konzept-Laptops von Lenovo kommt die Active-Flow-Kühlung im hinteren Bereich des Geräts zum Einsatz, wo sie an zwei Stellen die erwärmte Luft aus dem Gehäuse befördert. Weil die Kühlchips extrem dünn sind, kann der Hersteller den PC dünner als herkömmliche Geräte konstruieren und dennoch eine hohe Leistung in einem extrem kompakten Format bieten.
Das Project AeroBlade Concept nutzt ein Gehäuse aus einer Magnesium-Aluminium-Konstruktion und bietet unter anderem ein OLED-Panel, Thunderbolt 4 und Wi-Fi 7. Ob und wann Lenovo eine Kommerzialisierung des Konzepts mit Solid-State-Kühlung anstrebt, ließ der Hersteller offen. Denkbar wäre aber, dass der chinesische Konzern in einigen Jahren tatsächlich derartige Geräte aus der Massenfertigung einführt, schließlich hatten es zuletzt mehrere Konzeptprodukte von Lenovo in den Massenmarkt geschafft.
Siehe auch:
Lenovo setzt erstmals auf Frore AirJet
Frore Systems hat offenbar mit Lenovo den größten PC-Hersteller der Welt als Partner für die Integration seiner Solid-State-Kühlung mit dem Namen AirJet gewinnen können. Zur IFA zeigt Lenovo erstmals ein Notebook, bei dem die AirJet-Kühlung verwendet wird. Noch handelt es sich aber leider nur um ein Konzeptgerät.Das Lenovo Project AeroBlade ist ein auf einem Intel Core Ultra 7 basierendes Notebook der ThinkBook-Serie mit 14-Zoll-Display, das mit 830 Gramm überraschend leicht und zudem weniger als 10 Millimeter dick ist. Möglich wird dies unter anderem, weil man das traditionelle aktive Kühlsystem durch Frores AirJet ersetzt, was Lenovo als Active Flow bezeichnet.
Bei der AirJet-Kühlung wird eine Art Chip verwendet, in dessen Inneren vibrierende Membranen elektrisch in Schwingung versetzt werden, um so Luft über die zu kühlende Oberfläche zu bewegen. Das System soll extrem leise arbeiten und kommt ohne rotierende Elemente aus. Die Entwickler versprechen außerdem, dass die AirJet-Kühlung sehr stromsparend arbeiten kann.
Im Fall des Konzept-Laptops von Lenovo kommt die Active-Flow-Kühlung im hinteren Bereich des Geräts zum Einsatz, wo sie an zwei Stellen die erwärmte Luft aus dem Gehäuse befördert. Weil die Kühlchips extrem dünn sind, kann der Hersteller den PC dünner als herkömmliche Geräte konstruieren und dennoch eine hohe Leistung in einem extrem kompakten Format bieten.
Das Project AeroBlade Concept nutzt ein Gehäuse aus einer Magnesium-Aluminium-Konstruktion und bietet unter anderem ein OLED-Panel, Thunderbolt 4 und Wi-Fi 7. Ob und wann Lenovo eine Kommerzialisierung des Konzepts mit Solid-State-Kühlung anstrebt, ließ der Hersteller offen. Denkbar wäre aber, dass der chinesische Konzern in einigen Jahren tatsächlich derartige Geräte aus der Massenfertigung einführt, schließlich hatten es zuletzt mehrere Konzeptprodukte von Lenovo in den Massenmarkt geschafft.
Zusammenfassung
- Lenovo zeigt auf der IFA das extrem dünne Konzept-Notebook AeroBlade
- Dieses Gerät nutzt die neuartige AirJet-Kühlung von Frore Systems
- Diese Solid-State-Kühlung verzichtet komplett auf rotierende Teile
- Das Notebook wiegt nur 830 Gramm und ist unter 10 Millimeter dünn
- Vibrierende Membranen in den AirJet-Chips sorgen für einen Luftstrom
- Bislang ist noch unklar, wann Lenovo solche Laptops in Serie baut
Siehe auch:
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