Lenovo gibt zu, dass ein BIOS-Update das Legion Go gebrickt hat
Ein fehlerhaftes BIOS-Update hat zahlreiche Exemplare des Handhelds Lenovo Legion Go lahmgelegt. Nach anfänglichen Forderungen von hohen Reparaturkosten lenkt der Hersteller nun ein. Betroffene Nutzer erhalten eine kostenlose Instandsetzung.
Das Update sollte ursprünglich ein Problem mit dem Stand-by-Modus beheben, das durch vorherige Firmware-Aktualisierungen von AMD entstanden war. Für betroffene Anwender verschärfte sich die Situation, als der Kundenservice zunächst hohe Gebühren für die Instandsetzung verlangte. Bei Geräten außerhalb der Garantiezeit beliefen sich die Kostenvoranschläge auf über 200 Euro.
Nun gibt es eine offizielle Kehrtwende des Unternehmens. Wie Notebookcheck berichtet, bestätigte ein Mitarbeiter im hauseigenen Forum, dass das Problem keinesfalls auf Anwendungsfehler zurückzuführen sei. Ein europäisches Labor des Herstellers habe den Fehler reproduzieren können, während andere interne Teams das Update problemlos installiert hätten.
Lenovo rät Nutzern, bei einem schwarzen Bildschirm den Netzschalter für etwa zehn Sekunden gedrückt zu halten. Nach einer Minute Wartezeit soll das Gerät neu gestartet werden. Bleibt das System weiterhin funktionslos, müssen sich Kunden an den Support wenden. Das Unternehmen rät dringend davon ab, die fehlerhafte Software über inoffizielle Quellen zu beziehen.
Seid ihr von dem BIOS-Problem beim Lenovo Legion Go betroffen und musstet den Support kontaktieren? Teilt eure Erfahrungen mit der Abwicklung gerne in den Kommentaren!
Siehe auch:
Fehlerhaftes Update legt Handhelds lahm
Anfang August 2026 sahen sich Besitzer des Lenovo Legion Go mit massiven Problemen konfrontiert. Nach der Installation der BIOS-Version N3CN42WW, auch als V42 bekannt, starteten viele der mobilen Gaming-PCs nicht mehr. Stattdessen zeigten die Geräte lediglich einen schwarzen Bildschirm oder eine rot leuchtende LED. Lenovo zog die Software daraufhin ohne eine offizielle Stellungnahme zurück.Das Update sollte ursprünglich ein Problem mit dem Stand-by-Modus beheben, das durch vorherige Firmware-Aktualisierungen von AMD entstanden war. Für betroffene Anwender verschärfte sich die Situation, als der Kundenservice zunächst hohe Gebühren für die Instandsetzung verlangte. Bei Geräten außerhalb der Garantiezeit beliefen sich die Kostenvoranschläge auf über 200 Euro.
Nun gibt es eine offizielle Kehrtwende des Unternehmens. Wie Notebookcheck berichtet, bestätigte ein Mitarbeiter im hauseigenen Forum, dass das Problem keinesfalls auf Anwendungsfehler zurückzuführen sei. Ein europäisches Labor des Herstellers habe den Fehler reproduzieren können, während andere interne Teams das Update problemlos installiert hätten.
Ursache in der Hardware vermutet
Die Ingenieure gehen davon aus, dass der Ausfall mit einer spezifischen Hardware-Komponente zusammenhängt. Das Bauteil wurde vermutlich nur in bestimmten Produktionschargen der Hauptplatine verbaut. Deshalb sind nicht alle Einheiten des Lenovo Legion Go von dem Totalausfall betroffen. Genauere Details zur exakten Fehlerquelle stehen derzeit noch aus.Lenovo rät Nutzern, bei einem schwarzen Bildschirm den Netzschalter für etwa zehn Sekunden gedrückt zu halten. Nach einer Minute Wartezeit soll das Gerät neu gestartet werden. Bleibt das System weiterhin funktionslos, müssen sich Kunden an den Support wenden. Das Unternehmen rät dringend davon ab, die fehlerhafte Software über inoffizielle Quellen zu beziehen.
Kostenlose Reparatur
Der Hersteller verspricht nun eine unkomplizierte Lösung. Defekte Handhelds sollen im Rahmen der Garantie repariert werden. Auch für Geräte, deren Gewährleistung bereits abgelaufen ist, kündigte der Konzern eine kostenfreie Instandsetzung an. Das Unternehmen verweist in dem Zusammenhang aber auch auf lokale Gesetze, was bei einigen Anwendern für neuerliche Verunsicherung sorgt.Seid ihr von dem BIOS-Problem beim Lenovo Legion Go betroffen und musstet den Support kontaktieren? Teilt eure Erfahrungen mit der Abwicklung gerne in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Ein fehlerhaftes BIOS-Update legte viele Lenovo-Legion-Go-Handhelds lahm
- Lenovo zog die fehlerhafte Version V42 nach vielen Problemen zurück
- Betroffene Konsolen zeigen oft nur noch einen schwarzen Bildschirm
- Der Hersteller vermutet die Fehlerursache bei bestimmten Hardware-Teilen
- Lenovo verspricht nun eine kostenlose Reparatur für alle betroffenen Geräte
- Bei anhaltenden Problemen sollen Kunden direkt den Support kontaktieren
Siehe auch:
- BIOS-Update killt Lenovo Legion Go - Reparatur kostet User über 200 €
- Lenovo Legion Go Fold: Gaming-Handheld mit Falt-Display geleakt
- Legion Go 2 Hands-on: Lenovo vereint Switch, Steam Deck & AMD Z2
- Lenovo Legion Go S: Das ist der neue Gaming-Handheld mit AMD Z2 GO
- Antwort auf Switch 2: Lenovo arbeitet an Legion Go 2 und Lite-Version
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