iPhone Fold: Apple hat einen Stylus getestet, die Idee aber verworfen
Ein eigener Apple Pencil für das erste faltbare iPhone galt lange als sicher. Interne Tests zeigten jedoch unerwartete Probleme. Gleich zwei Hürden zwingen den Konzern nun zu einem überraschenden Verzicht bei der Bedienung des neuen Modells.
Im Vorfeld fanden interne Tests mit einem speziell angepassten Prototyp des Apple Pencil statt. Der Stift war kürzer als die bekannten Varianten für das iPad, um bündig an das Gehäuse des Telefons zu passen. Die magnetische Befestigung an der Seite erwies sich im Alltag jedoch als unpraktisch. Der Hauptgrund: Das Aufklappen des Geräts gestaltete sich schwierig, sobald das Zubehör an der Kante haftete.
Zudem erfordert ein aktiver Stylus eine spezielle Sensorschicht unter dem Bildschirm, den sogenannten Digitizer, und das zusätzliche Bauteil benötigt Platz im Gehäuse. Apple strebt für das neue Smartphone jedoch eine sehr geringe Dicke von rund 4,5 Millimetern an. Der Verzicht auf die Stift-Unterstützung hilft dabei, das Gerät flach zu halten. Damit steht Apple auch nicht alleine, Konkurrent Samsung wählte bei seinen jüngsten faltbaren Telefonen einen ähnlichen Ansatz.
Käufer des kommenden Smartphones von Apple müssen nicht vollständig auf Eingabehilfen verzichten. Handelsübliche kapazitive Stifte von Drittanbietern, die mit einer weichen Gummispitze ausgestattet sind, funktionieren weiterhin auf dem Außendisplay. Das Zubehör simuliert lediglich die elektrische Leitfähigkeit eines Fingers und bietet daher nicht die Präzision eines echten Apple Pencil.
Werdet ihr das erste faltbare iPhone kaufen, auch wenn es keinen Stift unterstützt? Teilt eure Gedanken dazu gerne in den Kommentaren mit uns.
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Kein Stift für das Falt-iPhone
Apple wird nächste Woche voraussichtlich sein erstes faltbares Smartphone präsentieren, das ist mittlerweile ein offenes Geheimnis. Das oft als iPhone Ultra bezeichnete Gerät soll aufgeklappt eine Bildschirmdiagonale von etwa 7,8 Zoll bieten. Trotz der an ein kleines Tablet erinnernden Größe und früherer Spekulationen dazu wird das Modell zum Marktstart aber keine Unterstützung für den hauseigenen Eingabestift bieten. Das Unternehmen hat entsprechende Pläne vorerst eingestellt.Im Vorfeld fanden interne Tests mit einem speziell angepassten Prototyp des Apple Pencil statt. Der Stift war kürzer als die bekannten Varianten für das iPad, um bündig an das Gehäuse des Telefons zu passen. Die magnetische Befestigung an der Seite erwies sich im Alltag jedoch als unpraktisch. Der Hauptgrund: Das Aufklappen des Geräts gestaltete sich schwierig, sobald das Zubehör an der Kante haftete.
Gefahr für den Falt-Bildschirm
Ein weiteres Hindernis betrifft die Beschaffenheit des flexiblen Bildschirms. Laut dem Power-On-Newsletter von Bloomberg ist die Oberfläche der faltbaren Displays sehr empfindlich. Die spitze Form eines aktiven Eingabestifts hätte bei zu hohem Druck womöglich dauerhafte Spuren auf dem weichen Material hinterlassen.Zudem erfordert ein aktiver Stylus eine spezielle Sensorschicht unter dem Bildschirm, den sogenannten Digitizer, und das zusätzliche Bauteil benötigt Platz im Gehäuse. Apple strebt für das neue Smartphone jedoch eine sehr geringe Dicke von rund 4,5 Millimetern an. Der Verzicht auf die Stift-Unterstützung hilft dabei, das Gerät flach zu halten. Damit steht Apple auch nicht alleine, Konkurrent Samsung wählte bei seinen jüngsten faltbaren Telefonen einen ähnlichen Ansatz.
Käufer des kommenden Smartphones von Apple müssen nicht vollständig auf Eingabehilfen verzichten. Handelsübliche kapazitive Stifte von Drittanbietern, die mit einer weichen Gummispitze ausgestattet sind, funktionieren weiterhin auf dem Außendisplay. Das Zubehör simuliert lediglich die elektrische Leitfähigkeit eines Fingers und bietet daher nicht die Präzision eines echten Apple Pencil.
Werdet ihr das erste faltbare iPhone kaufen, auch wenn es keinen Stift unterstützt? Teilt eure Gedanken dazu gerne in den Kommentaren mit uns.
Zusammenfassung
- Apple stellt bald sein erstes faltbares iPhone mit 7,8 Zoll vor
- Das Gerät wird vorerst keine Unterstützung für den Pencil bieten
- Die magnetische Halterung störte beim Aufklappen des Gehäuses
- Spitze Stifte könnten das empfindliche Falt-Display beschädigen
- Der Verzicht auf Sensorik ermöglicht ein besonders flaches Design
- Einfache Stifte von Drittanbietern klappen weiterhin auf dem Display
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