Apple: Unbegrenzte KI-Nutzung für iPhone-Besitzer wohl nur mit Abo
Apples kommende Siri AI verspricht viele Funktionen. Wer die KI-Features jedoch intensiv nutzt, wird künftig wohl zur Kasse gebeten. Das Unternehmen will die zusätzlich benötigte Rechenleistung wohl über iCloud-Abonnements finanzieren.
Siri AI bietet in der Testphase von iOS 27 umfangreiche Neuerungen. Der Assistent agiert als moderner Chatbot und generiert Bilder oder bearbeitet Fotos. Während Apple versucht, viele Berechnungen lokal auf dem Gerät auszuführen, erfordern komplexe Aufgaben die Auslagerung auf externe Server. Dieser sogenannte Private Cloud Compute verursacht hohe zusätzliche Betriebskosten.
Die kostenlose Basisversion von iCloud mit fünf Gigabyte Speicherplatz enthält voraussichtlich nur ein begrenztes Kontingent an KI-Anfragen. Wer mehr Kapazität benötigt, müsste dann Speicherplatz hinzubuchen. Die aktuellen monatlichen Tarife lauten wie folgt:
Ein solches Vorgehen praktiziert Apple bereits bei seinem Smart-Home-System. Für die unbegrenzte KI-Videoanalyse von Überwachungskameras in der Home-App setzt das Unternehmen zwingend den iCloud-Tarif mit mindestens zwei Terabyte voraus. Ein Vorteil des Modells ist, dass Gelegenheitsnutzer grundlegende KI-Funktionen weiterhin kostenlos erhalten. Ein Nachteil besteht darin, dass Vielnutzer für Speicherplatz bezahlen müssen, den sie eventuell nicht immer nutzen. Zwar startet Siri AI vorerst nicht in der EU, sobald Apple und die Politik ihre Differenzen gelöst haben, werden die zusätzlichen Kosten jedoch auch auf europäische Nutzer zukommen.
Nutzt ihr Siri ausgiebig im Alltag und wärt bereit, für erweiterte KI-Funktionen ein Abonnement abzuschließen? Teilt eure Gedanken und Erfahrungen gerne unten in den Kommentaren mit uns!
Siehe auch:
Siri AI erfordert teils ein kostenpflichtiges Abo
Apple hatte auf der WWDC endlich Siri AI vorgestellt. Zum Start von iOS 27 sollen etliche neue KI-Funktionen auf den iPhones der Nutzer landen. Wie sich erst jetzt herausstellt, plant das Unternehmen allerdings, für die intensive Nutzung der neuen Features künftig zusätzliche Gebühren zu erheben. Um die steigenden Kosten für Server und Rechenleistung zu decken, sollen Anwender mit hohem Bedarf ein kostenpflichtiges Abonnement abschließen.Siri AI bietet in der Testphase von iOS 27 umfangreiche Neuerungen. Der Assistent agiert als moderner Chatbot und generiert Bilder oder bearbeitet Fotos. Während Apple versucht, viele Berechnungen lokal auf dem Gerät auszuführen, erfordern komplexe Aufgaben die Auslagerung auf externe Server. Dieser sogenannte Private Cloud Compute verursacht hohe zusätzliche Betriebskosten.
Kopplung an iCloud
Wie Apple Insider berichtet, äußerte sich Apple-Chef Tim Cook im Rahmen der Verkündung der aktuellen Quartalszahlen zu den Plänen, die KI-Kosten über Abos zu decken. Allerdings sei noch unklar, wie hoch die zusätzlichen Ausgaben für die künstliche Intelligenz exakt ausfallen werden. Fest stehe laut Cook jedoch anscheinend, dass die täglichen Nutzungslimits für Siri AI an die verschiedenen Stufen von iCloud+ gekoppelt werden.Die kostenlose Basisversion von iCloud mit fünf Gigabyte Speicherplatz enthält voraussichtlich nur ein begrenztes Kontingent an KI-Anfragen. Wer mehr Kapazität benötigt, müsste dann Speicherplatz hinzubuchen. Die aktuellen monatlichen Tarife lauten wie folgt:
- 50 GB: 0,99 €
- 200 GB: 2,99 €
- 2 TB: 9,99 €
- 6 TB: 29,99 €
- 12 TB: 59,99 €
Dienste als starker Umsatztreiber
Der Ausbau von kostenpflichtigen Diensten ist für Apple ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor. Im abgelaufenen Quartal erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von rund 95 Milliarden Dollar (etwa 83 Milliarden Euro). Die Dienstleistungssparte trug dazu knapp 26 Milliarden Dollar (etwa 23 Milliarden Euro) bei. Mit weltweit rund anderthalb Milliarden zahlenden Abonnenten von Diensten wie Apple Music, Apple TV oder Apple Care bietet die Verknüpfung von künstlicher Intelligenz und iCloud+ eine lukrative Möglichkeit, die Einnahmen weiter zu steigern.Ein solches Vorgehen praktiziert Apple bereits bei seinem Smart-Home-System. Für die unbegrenzte KI-Videoanalyse von Überwachungskameras in der Home-App setzt das Unternehmen zwingend den iCloud-Tarif mit mindestens zwei Terabyte voraus. Ein Vorteil des Modells ist, dass Gelegenheitsnutzer grundlegende KI-Funktionen weiterhin kostenlos erhalten. Ein Nachteil besteht darin, dass Vielnutzer für Speicherplatz bezahlen müssen, den sie eventuell nicht immer nutzen. Zwar startet Siri AI vorerst nicht in der EU, sobald Apple und die Politik ihre Differenzen gelöst haben, werden die zusätzlichen Kosten jedoch auch auf europäische Nutzer zukommen.
Nutzt ihr Siri ausgiebig im Alltag und wärt bereit, für erweiterte KI-Funktionen ein Abonnement abzuschließen? Teilt eure Gedanken und Erfahrungen gerne unten in den Kommentaren mit uns!
Zusammenfassung
- Apple plant für eine intensive Nutzung von Siri AI indirekt Gebühren zu erheben
- Tägliche Limits für Siri AI werden wohl an iCloud-Abonnements gekoppelt
- Das kostenlose Basismodell von iCloud erlaubt nur begrenzte KI-Anfragen
- Komplexe KI-Berechnungen auf externen Servern verursachen hohe Kosten
- Kostenpflichtige Dienste sind für Apple ein wichtiger Umsatzfaktor
- Wegen EU-Auflagen startet die neue Siri AI vorerst nicht in Europa
Siehe auch:
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