Apple arbeitet an M7- und M8-Chips - Voller KI-Fokus und 1,5 TB RAM

Apple beschleunigt die Entwicklung seiner hauseigenen Prozessoren. Um den Fokus stärker auf Künstliche Intelligenz zu legen, wird eine Chip-Generation teilweise übersprungen. Gleichzeitig bahnen sich große Upgrades beim Arbeitsspeicher an.
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Apple forciert KI-Chip-Entwicklung

Apple beschleunigt offenbar seine Prozessor-Roadmap, um im Bereich Künstliche Intelligenz aufzuholen. Wie die Pläne des Unternehmens bereits nahelegten, wird das Unternehmen die kommende M6-Chip-Generation stark einkürzen. Es soll lediglich ein Basis-Chip erscheinen, während leistungsstärkere Varianten wie Pro, Max und Ultra komplett entfallen. Stattdessen fließen die Ressourcen schon direkt in die Entwicklung der M7- und M8-Prozessoren.

Der primäre Grund für das ungewöhnliche Vorgehen ist die Architektur der neuen Prozessoren, die speziell für komplexe KI-Berechnungen ausgelegt wird. Bereits im ersten Halbjahr 2027 soll der Basis-M7 auf den Markt kommen. Er bietet voraussichtlich eine Speicherbandbreite von 240 Gigabyte pro Sekunde, was die lokale Datenverarbeitung spürbar beschleunigen soll.


Erweiterter Arbeitsspeicher geplant

Besonders für professionelle Anwender plant Apple große Hardware-Upgrades. Wie Bloomberg berichtet, soll der für 2028 erwartete M7 Ultra bis zu 1,5 Terabyte Arbeitsspeicher unterstützen. Das verdoppelt die Kapazität des kommenden M5 Ultra und erreicht erstmals wieder das Niveau des Intel-basierten Mac Pro aus dem Jahr 2019.

Ein so großer Arbeitsspeicher bringt klare Vorteile für Entwickler. Er ermöglicht es, große KI-Modelle lokal auf einem Mac Studio auszuführen, ohne auf Cloud-Server angewiesen zu sein. Da Apple den RAM direkt auf dem Chip verlötet, profitieren Nutzer von sehr hohen Übertragungsraten. Gleichzeitig entfällt dadurch jedoch die Möglichkeit, den Speicher nachträglich aufzurüsten.

Das Konzept hat zudem noch weitere Nachteile. Die aktuelle Knappheit auf dem Speichermarkt könnte die Verfügbarkeit der Chips einschränken. Das dürfte die Preise weiter in die Höhe treiben. Schätzungen zufolge könnte die maximal aufgerüstete Variante des Mac Studio mit 1,5 Terabyte RAM rund 30.000 Euro kosten, sofern Apple seine aktuellen Aufpreise für Speichererweiterungen beibehält.

Der Sprung auf 1,4 Nanometer

Parallel arbeiten die Hardware-Ingenieure angeblich schon an der übernächsten Generation. Der M8-Chip, intern unter dem Codenamen "Soko" entwickelt, soll ab 2028 im neuen Verfahren mit 1,4 Nanometern bei TSMC produziert werden. Diese kleinere Strukturbreite verspricht eine höhere Energieeffizienz bei gleichzeitig gesteigerter Rechenleistung. Auch das iPhone 2028 soll mit dem A22 Pro von der neuen Technik profitieren.

Das neu gewonnene Leistungspotenzial der M7- und M8-Chips kommt nicht nur in Macs zum Einsatz. Berichten zufolge plant Apple, modifizierte Versionen des M7 Ultra ab 2029 auch für eine eigene KI-Server-Infrastruktur zu nutzen. Damit positioniert sich der Konzern langfristig gegen etablierte Produkte von Konkurrenten wie Nvidia.

Was haltet ihr von Apples rasantem Chip-Zyklus und den RAM-Größen? Teilt eure Gedanken und Perspektiven gerne mit uns in den Kommentaren!
Zusammenfassung
  • Apple kürzt die M6-Reihe für eine schnellere Entwicklung von M7 und M8
  • Der geplante High-End-Prozessor M7 Ultra soll bis zu 1,5 TB RAM bieten
  • Der riesige Arbeitsspeicher erlaubt das lokale Ausführen großer KI-Modelle
  • Maximal aufgerüstete Mac-Modelle könnten dadurch rund 30.000 Euro kosten
  • Ab 2028 soll der M8-Chip im modernen 1,4-Nanometer-Verfahren entstehen
  • Apple plant, modifizierte M7-Ultra-Chips ab 2029 für KI-Server zu nutzen

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