Teures iPhone: Preise für Speicher sollen sich bis 2027 vervierfachen

John Ternus übernimmt bald die Leitung von Apple und steht zu Beginn seiner Amtszeit vor einer schwierigen Entscheidung. Da die Kosten für Speicher massiv steigen, muss der künftige CEO abwägen, ob das nächste iPhone für Kunden deutlich teurer wird.
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Schwere Aufgabe für neuen CEO

Nachdem es bereits im Sommer 2024 erste Gerüchte gab, ist es nun Gewissheit, dass Apples bisheriger Hardware-Chef John Ternus als CEO auf Tim Cook folgen wird. Wenn Ternus am 1. September 2026 die Leitung übernimmt, warten auf ihn einige schwierige Entscheidungen. Eine davon betrifft iPhones und könnte deutliche Auswirkungen auf die Käufer der Smartphones haben.

So sind die Einkaufspreise für Speicherchips aufgrund der globalen Speicherkrise enorm gestiegen. Bis zum Jahr 2027 könnten sich Apples Ausgaben in dem Bereich laut der Financial Times um 400 Prozent steigern. Speicherbausteine machen dann voraussichtlich fast die Hälfte der gesamten Materialkosten eines iPhones aus, verglichen mit aktuell rund zehn Prozent.


Der künftige Konzernchef steht infolgedessen vor einem Dilemma. Er muss entscheiden, ob Apple die massiven Mehrkosten intern auffängt und eine geringere Gewinnmarge akzeptiert. Die Alternative wäre eine deutliche Preiserhöhung für die Endkunden. Letzteres birgt das Risiko sinkender Verkaufszahlen. Besonders in hart umkämpften Märkten wie Indien und China wäre das problematisch. Dort steht das kalifornische Unternehmen in starker Konkurrenz zu lokalen Herstellern, die ihre Geräte schon jetzt teils erheblich günstiger anbieten.

Produktion und neue iPhone-Modelle

Der scheidende CEO Tim Cook übergibt ein florierendes Geschäft. Die aktuelle iPhone-17-Serie hatte zuletzt Verkaufsrekorde gebrochen. Ternus muss jetzt aber die globalen Produktionsketten neu ausrichten. Aktuell lässt Apple bereits ein Viertel seiner Smartphones in Indien fertigen, um die Abhängigkeit von chinesischen Zulieferern zu verringern und den Forderungen der Trump-Regierung nachzukommen. An den Speicherpreisen wird das aber nichts ändern.

Ternus muss daher einen Weg finden, die Produktionskosten für das iPhone zu kontrollieren. Er darf dabei weder die diplomatischen Beziehungen zur US-Regierung gefährden noch die Käuferschaft durch zu hohe Preise abschrecken. Das erfordert viel Verhandlungsgeschick mit den Zulieferern der Speicherchips aus Asien, die den Markt weitgehend dominieren.

Würdet ihr für das nächste Apple-Smartphone einen höheren Preis zahlen oder zu einer anderen Marke wechseln? Teilt eure Gedanken zu den steigenden Kosten für den Speicher mit uns in den Kommentaren!

Zusammenfassung
  • John Ternus übernimmt am 1. September 2026 die CEO-Rolle von Tim Cook
  • Bis 2027 könnten Apples Ausgaben für iPhone-Speicher um 400 Prozent steigen
  • Speicher kostet damit die Hälfte aller iPhone-Materialkosten statt zehn Prozent
  • Ternus muss zwischen Preiserhöhung oder geringeren Margen für Apple entscheiden
  • Höhere iPhone-Preise riskieren sinkende Verkaufszahlen
  • Ternus braucht Verhandlungsgeschick mit asiatischen Zulieferern

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