EXPO ULL: AMD verspricht Ryzen-Gamern bis zu 15 Prozent mehr FPS
AMD hat eine neue Technologie vorgestellt, die per automatischer Speicherübertaktung die FPS in Spielen steigern soll. EXPO Ultra Low Latency soll dank optimierter Timings noch mehr Leistung aus Ryzen-Systemen herausholen.
Um die Technologie zu verstehen, hilft ein Blick auf die Grundlagen. EXPO steht für Extended Profiles for Overclocking und erlaubt es, den DDR5-Arbeitsspeicher mit vorgefertigten Einstellungen jenseits der Standardvorgaben zu betreiben. Der Zusatz ULL für Ultra Low Latency fokussiert sich auf die Verzögerungszeiten des Speichers. Je geringer die Latenz, desto schneller können Daten zwischen Prozessor und Arbeitsspeicher ausgetauscht werden, was die Leistung des Systems insgesamt steigert.
Besonders wichtig für Endanwender ist die Verbesserung bei den sogenannten 1-Prozent-Lows. Das beschreibt die minimalen Bildraten in anspruchsvollen Szenen und ist entscheidend für ein flüssiges Spielgefühl ohne Ruckler. Hier soll der neue ULL-Modus bis zu 15 Prozent mehr Leistung gegenüber dem JEDEC-Standard liefern. Die Latenz sinkt dabei um fünf bis sieben Nanosekunden. Interne Tests über 30 Spiele hinweg zeigen jedoch, dass der Leistungsgewinn stark vom jeweiligen Titel abhängt. Die Technologie greift nicht pauschal in jedem Szenario gleichermaßen.
ULL sorgt noch einmal für einen weiteren FPS-Anstieg von vier Prozent
Ein technisches Detail betrifft die Prozessoren mit aufgestapeltem 3D-V-Cache. Modelle wie etwa der sehr beliebte Ryzen 7 9800X3D profitieren kaum von dem neuen Speicherprofil. Da das Design der Hauptprozessoren bereits über einen massiven und extrem schnellen internen Zwischenspeicher direkt auf dem Chip verfügt, fallen die Latenzen des externen Arbeitsspeichers weitaus weniger ins Gewicht.
Was haltet ihr von dem neuen Speicherprofil für Ryzen-Systeme? Verwendet ihr bereits ähnliche Profile? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Siehe auch:
Neues Speicherprofil
Auf der Computex 2026 in Taipeh wird gerade neue Hard- und Software vorgestellt. So präsentierte etwa Nvidia seine neuen RTX-Spark-SoCs und Microsoft folgte kurz darauf mit der Ankündigung zukünftiger Surface-Laptops, die von den Chips Gebrauch machen. Nvidias Konkurrent AMD hat hingegen EXPO Ultra Low Latency (ULL) gezeigt. Damit sollen Anwender mehr Leistung aus ihren PCs mit aktuellen Ryzen-Prozessoren herausholen können. Das Unternehmen zielt auf PC-Spieler ab, die ihre Systeme ohne tiefgehende und komplizierte Eingriffe optimieren möchten.Um die Technologie zu verstehen, hilft ein Blick auf die Grundlagen. EXPO steht für Extended Profiles for Overclocking und erlaubt es, den DDR5-Arbeitsspeicher mit vorgefertigten Einstellungen jenseits der Standardvorgaben zu betreiben. Der Zusatz ULL für Ultra Low Latency fokussiert sich auf die Verzögerungszeiten des Speichers. Je geringer die Latenz, desto schneller können Daten zwischen Prozessor und Arbeitsspeicher ausgetauscht werden, was die Leistung des Systems insgesamt steigert.
Vorteile für Spieler
Wie AMD (via Wccftech) berichtet, bringt der neue Modus konkrete messbare Verbesserungen. Gegenüber den Vorgaben der JEDEC-Spezifikation erreicht man einen durchschnittlichen Leistungszuwachs von 13 Prozent bei den Bildern pro Sekunde. Im Vergleich zum bisherigen EXPO-Standard liegt der Gewinn bei rund vier Prozent. Es handelt sich also nicht um eine Revolution, sondern eher um eine Art weiteren kleinen Bonus.Besonders wichtig für Endanwender ist die Verbesserung bei den sogenannten 1-Prozent-Lows. Das beschreibt die minimalen Bildraten in anspruchsvollen Szenen und ist entscheidend für ein flüssiges Spielgefühl ohne Ruckler. Hier soll der neue ULL-Modus bis zu 15 Prozent mehr Leistung gegenüber dem JEDEC-Standard liefern. Die Latenz sinkt dabei um fünf bis sieben Nanosekunden. Interne Tests über 30 Spiele hinweg zeigen jedoch, dass der Leistungsgewinn stark vom jeweiligen Titel abhängt. Die Technologie greift nicht pauschal in jedem Szenario gleichermaßen.
ULL sorgt noch einmal für einen weiteren FPS-Anstieg von vier Prozent
Ein technisches Detail betrifft die Prozessoren mit aufgestapeltem 3D-V-Cache. Modelle wie etwa der sehr beliebte Ryzen 7 9800X3D profitieren kaum von dem neuen Speicherprofil. Da das Design der Hauptprozessoren bereits über einen massiven und extrem schnellen internen Zwischenspeicher direkt auf dem Chip verfügt, fallen die Latenzen des externen Arbeitsspeichers weitaus weniger ins Gewicht.
Kompatible Hardware
Erste Speicherkits mit Unterstützung für den ULL-Modus kommen bereits im Juni 2026 auf den Markt. Hersteller wie G.Skill, Kingston und Lexar gehören zu den Launch-Partnern. Für die Nutzung wird ein aktuelles Mainboard mit AM5-Sockel sowie ein BIOS-Update auf Basis der Firmware AGESA 1.3.0.0 oder einer neueren Version benötigt.Was haltet ihr von dem neuen Speicherprofil für Ryzen-Systeme? Verwendet ihr bereits ähnliche Profile? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- AMD präsentierte auf der Computex 2026 EXPO Ultra Low Latency
- Die neue Technik ermöglicht etwa 13 Prozent mehr FPS als der JEDEC-Standard
- Besonders die minimalen Bildraten steigen gegenüber JEDEC um bis zu 15 Prozent
- Chips mit 3D-V-Cache profitieren hingegen kaum von dem neuen Speicherprofil
- Voraussetzung für die Nutzung ist ein AM5-Mainboard mit neuem BIOS-Update
- Partner wie G.Skill und Kingston bringen passende Speicherkits im Juni 2026
Siehe auch:
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