Wettlauf zum Mond 2.0: NASA stellt neue Pläne für ihre Mondbasis vor
Die NASA macht Ernst mit der Rückkehr zum Mond. Bis 2032 soll am lunaren Südpol eine permanente Basis entstehen, die ihre Energie unter anderem aus Atomkraft bezieht. Erste unbemannte Vorabmissionen starten bereits in diesem Jahr.
Der Zeitplan des Artemis-Programms ist eng getaktet. In der ersten Phase bis 2029 sind 25 Raketenstarts und 21 Landungen geplant. Dabei sollen rund vier Tonnen Fracht auf die Mondoberfläche gebracht werden. Hintergrund der Eile ist das Vorhaben der Regierung, amerikanische Astronauten zügig wieder auf den Mond zu bringen. Zudem existiert ein spürbarer Wettbewerb mit China. Die asiatische Nation strebt bis 2030 eigene bemannte Landungen an.
Aktuelle Roadmap zum Bau der ersten Moon Base der NASA
Wie die NASA berichtet, wurden nun konkrete Verträge an private Raumfahrtunternehmen vergeben. Das Vorgehen erinnert an das erfolgreiche Modell bei der Versorgung der International Space Station (ISS). Für die ersten logistischen Schritte sind drei spezifische Vorabmissionen vorgesehen.
Die Mission Moon Base I startet frühestens im Herbst 2026 mit dem Lander Endurance von Blue Origin. Noch im laufenden Jahr bringt Moon Base II den Rover FLIP von Astrolab auf den Mond. Anschließend untersucht Moon Base III mit dem Lander Nova-C Trinity von Intuitive Machines unerforschte Mondstrukturen.
Zusätzlich ist für 2028 die Mission MoonFall geplant. Dabei sollen vier Drohnen des Herstellers Firefly Aerospace schwer zugängliches Terrain aus der Luft kartieren. Solche fliegenden Sonden profitieren von der geringen Gravitation des Mondes, die nur etwa ein Sechstel der Erdanziehungskraft beträgt. Die Navigation in der dünnen Exosphäre stellt die Ingenieure jedoch vor enorme Herausforderungen, da klassische Rotoren im Vakuum des Weltalls nicht funktionieren.
Das gesamte Artemis-Programm knüpft an die historischen Apollo-Missionen an, die 1972 endeten. Heute stehen deutlich bessere Technologien zur Verfügung, dennoch bleibt der Zeitplan ambitioniert.
Haltet ihr den Zeitplan für eine dauerhafte Mondbasis bis 2032 für realistisch? Teilt eure Gedanken und Einschätzungen gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
Pläne für permanente Mondbasis
Die NASA treibt den Bau einer dauerhaften Station am lunaren Südpol voran. Bereits im laufenden Jahr starten erste unbemannte Missionen, um die Infrastruktur für spätere bemannte Landungen vorzubereiten. Ziel ist es, bis 2032 eine funktionierende Basis zu errichten, die von Atomenergie und Solarenergie gespeist wird. Der Südpol gilt als strategisch wichtig, da dort in permanent beschatteten Kratern gefrorenes Wasser zur Trinkwasserversorgung und Sauerstoffgewinnung vermutet wird.Der Zeitplan des Artemis-Programms ist eng getaktet. In der ersten Phase bis 2029 sind 25 Raketenstarts und 21 Landungen geplant. Dabei sollen rund vier Tonnen Fracht auf die Mondoberfläche gebracht werden. Hintergrund der Eile ist das Vorhaben der Regierung, amerikanische Astronauten zügig wieder auf den Mond zu bringen. Zudem existiert ein spürbarer Wettbewerb mit China. Die asiatische Nation strebt bis 2030 eigene bemannte Landungen an.
Aktuelle Roadmap zum Bau der ersten Moon Base der NASA
Wie die NASA berichtet, wurden nun konkrete Verträge an private Raumfahrtunternehmen vergeben. Das Vorgehen erinnert an das erfolgreiche Modell bei der Versorgung der International Space Station (ISS). Für die ersten logistischen Schritte sind drei spezifische Vorabmissionen vorgesehen.
Die Mission Moon Base I startet frühestens im Herbst 2026 mit dem Lander Endurance von Blue Origin. Noch im laufenden Jahr bringt Moon Base II den Rover FLIP von Astrolab auf den Mond. Anschließend untersucht Moon Base III mit dem Lander Nova-C Trinity von Intuitive Machines unerforschte Mondstrukturen.
Neue Rover und Drohnen
Für die Fortbewegung der Astronauten auf der Oberfläche investiert die Behörde viel Geld in neue Fahrzeuge. Die Unternehmen Astrolab und Lunar Outpost erhalten jeweils über 219 Millionen Dollar (etwa 201 Millionen Euro) für die Entwicklung von Lunar Terrain Vehicles. Die Mondautos sollen von Ingenieuren so konstruiert werden, dass sie autonom und manuell gesteuert werden können. Den Transport der schweren Rover übernimmt das Raumfahrtunternehmen Blue Origin.Zusätzlich ist für 2028 die Mission MoonFall geplant. Dabei sollen vier Drohnen des Herstellers Firefly Aerospace schwer zugängliches Terrain aus der Luft kartieren. Solche fliegenden Sonden profitieren von der geringen Gravitation des Mondes, die nur etwa ein Sechstel der Erdanziehungskraft beträgt. Die Navigation in der dünnen Exosphäre stellt die Ingenieure jedoch vor enorme Herausforderungen, da klassische Rotoren im Vakuum des Weltalls nicht funktionieren.
Das gesamte Artemis-Programm knüpft an die historischen Apollo-Missionen an, die 1972 endeten. Heute stehen deutlich bessere Technologien zur Verfügung, dennoch bleibt der Zeitplan ambitioniert.
Haltet ihr den Zeitplan für eine dauerhafte Mondbasis bis 2032 für realistisch? Teilt eure Gedanken und Einschätzungen gerne mit uns in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- NASA baut dauerhafte Mondbasis am lunar en Südpol und will sie bis 2032 fertigstellen
- Erste unbemannte Missionen starten noch in diesem Jahr zur Vorbereitung
- Die Basis soll durch Atom- und Solarenergie versorgt werden
- Im Artemis-Zeitplan sind bis 2029 insgesamt 25 Raketenstarts geplant
- China strebt bis 2030 eigene bemannte Mondlandungen an
- Moon Base I nutzt den Endurance-Lander von Blue Origin ab Herbst 2026
- Astrolab entwickelt Mondautos für über 219 Millionen Dollar
- Firefly Aerospace schickt 2028 vier Drohnen zur Geländekartierung
Siehe auch:
- Artemis-Mondmission: SpaceX Starship-Start offenbart massive Mängel
- Grund gegen Mond-Raumstation: Lunar Gateway rostet schon vorm Start
- Durchbruch für Mondbasen: Reaktor gewinnt Sauerstoff aus Mondstaub
- NASA plant Mondbasis für 20 Milliarden Dollar, Nuklearflüge zum Mars
- Die Pommes zum Käse: Kartoffeln gedeihen auch im Mond-Boden
Videos zum Thema Mond
- Video von Blue Ghost: Erstmals wurde eine Mondlandung in HD gefilmt
- Blue Ghost: Spektakulärer Überflug zeigt beeindruckende Mondbilder
- To the Moon: Im Trailer zur Komödie wird die Mondlandung gefaked
- NASA-Video zeigt beeindruckende Vorschau auf die Projekte von 2024
- Moonfall: Finaler Trailer zu Roland Emmerichs Zerstörungs-Spektakel
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