Verivox warnt: Versteckte Kosten - Mietrouter machen Internet teuer
Bequem, einsteigerfreundlich, aber extrem teuer: Die Router-Miete beim Internetanbieter erweist sich oft als finanzielle Fehlentscheidung. Schon nach rund zwei Jahren übersteigen die monatlichen Raten den Kaufpreis für ein neues Endgerät.
Seit 2016 gilt die gesetzliche Router-Freiheit. Verbraucher dürfen eigene Geräte für DSL-, Kabel- oder Glasfaseranschlüsse nutzen. Dennoch greifen viele weiterhin zu Leihroutern der Anbieter. Die Zusatzkosten liegen je nach Modell meist zwischen knapp vier und 13 Euro pro Monat.
Nach Berechnungen des Vergleichsportals Verivox steigen dadurch die Gesamtausgaben spürbar. Bei einem Tarif mit 150 Megabit pro Sekunde für rund 46 Euro entspricht ein gemietetes Topmodell einem Aufschlag von bis zu 28 Prozent. Selbst einfache Geräte verteuern den Anschluss um fast neun Prozent.
Danach zahlen Kunden mit Mietgerät dauerhaft mehr. Alternativ gibt es unabhängige Mietplattformen mit teils geringeren Monatsraten. Langfristig bleibt der Kauf jedoch meist günstiger, da das Gerät weiter genutzt oder verkauft werden kann.
Habt ihr euren Router gekauft oder setzt ihr auf ein Leihgerät vom Anbieter? Teilt eure Erfahrungen und Meinungen zu dem Thema gerne unten in den Kommentaren mit uns!
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Teure Bequemlichkeit beim Heimnetz
Auf dieses Ergebnis kommt das Vergleichsportal Verivox. Wer in Deutschland einen neuen Internetanschluss bucht, muss sich auch für die passende Hardware entscheiden. Viele Kunden mieten aus Bequemlichkeit ein Gerät beim Anbieter. Das kann die monatlichen Kosten deutlich erhöhen - um bis zu 28 Prozent.Seit 2016 gilt die gesetzliche Router-Freiheit. Verbraucher dürfen eigene Geräte für DSL-, Kabel- oder Glasfaseranschlüsse nutzen. Dennoch greifen viele weiterhin zu Leihroutern der Anbieter. Die Zusatzkosten liegen je nach Modell meist zwischen knapp vier und 13 Euro pro Monat.
Nach Berechnungen des Vergleichsportals Verivox steigen dadurch die Gesamtausgaben spürbar. Bei einem Tarif mit 150 Megabit pro Sekunde für rund 46 Euro entspricht ein gemietetes Topmodell einem Aufschlag von bis zu 28 Prozent. Selbst einfache Geräte verteuern den Anschluss um fast neun Prozent.
Kauf lohnt sich meist nach zwei Jahren
Ein eigener Router kostet im Handel etwa 140 bis 300 Euro. Laut Verivox rechnet sich der Kauf im Schnitt ab dem 28. Monat. Bei teuren Mietgeräten liegt der Break-even-Punkt oft schon nach 15 bis 20 Monaten.Danach zahlen Kunden mit Mietgerät dauerhaft mehr. Alternativ gibt es unabhängige Mietplattformen mit teils geringeren Monatsraten. Langfristig bleibt der Kauf jedoch meist günstiger, da das Gerät weiter genutzt oder verkauft werden kann.
Vor- und Nachteile beider Optionen
Die Miete bietet vor allem Komfort: geringe Anfangskosten, schneller Austausch bei Defekten und vollständiger Support durch den Anbieter. Der Kauf ist langfristig meist günstiger. Nutzer können die Hardware frei wählen und behalten die Kontrolle über Einstellungen und Updates, etwa bei FritzOS. Ein Anbieterwechsel gelingt mit eigenem Gerät oft einfacher, sofern die Anschlusstechnik gleich bleibt.Habt ihr euren Router gekauft oder setzt ihr auf ein Leihgerät vom Anbieter? Teilt eure Erfahrungen und Meinungen zu dem Thema gerne unten in den Kommentaren mit uns!
Zusammenfassung
- Miet-Router verursachen bei 150-Mbit-Anschlüssen bis zu 28 Prozent Aufpreis
- Die monatliche Routermiete liegt beim Anbieter zwischen vier und dreizehn Euro
- Ein eigener Router kostet im Handel meist zwischen 140 und 300 Euro
- Der Kauf rentiert sich gegenüber der Miete durchschnittlich ab dem 28. Monat
- Bei teuren Mietmodellen amortisiert sich der Eigenkauf schon nach 15 bis 20 Monaten
- Seit dem Sommer 2016 gibt es das Recht auf Routerfreiheit
- Die Miete bietet Komfort durch geringe Einstiegskosten und einfachen Gerätetausch
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