iPhone 20: Spezielles OLED-Display soll Gerät randlos wirken lassen

Zum 20-jährigen Jubiläum plant Apple ein umfassendes Redesign für das iPhone 20. Ein neues Display könnte sich um alle vier Kanten schmiegen und ohne Polarisationsschicht auskommen. Das verspricht mehr Helligkeit, könnte aber auch Nachteile haben.
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Display-Umbruch beim iPhone 20

Apple konnte mit dem iPhone 17 bereits große Erfolge feiern und arbeitet mit dem iPhone 18 derzeit an einem Nachfolger. Im Jahr 2027 feiert das iPhone dann sein 20-jähriges Bestehen. Wie schon zuvor berichtet, plant der Konzern dafür offenbar ein umfassendes Redesign für das iPhone 20. Ein neuartiges OLED-Panel könnte sich dezent um alle vier Gehäusekanten schlingen. Durch das Fehlen einer klassischen Polarisationsschicht soll der Bildschirm zudem deutlich dünner und heller werden.

Das Konzept nähert sich der Vision des ehemaligen Designchefs Jony Ive an. Er stellte sich das Gerät als eine einzige, nahtlose Glasscheibe vor. Um das zu erreichen, fertigt Samsung laut aktuellen Plänen ein spezielles Panel mit Micro-Curve-Technologie für Apple. Im Gegensatz zu stark abfallenden Kantenkrümmungen fällt die Biegung hier minimal aus.


Das könnte die optische Illusion eines komplett rahmenlosen Geräts erzeugen und gleichzeitig Verzerrungen am Rand verhindern. Gebogene Displays wurden in der Vergangenheit schon von Konkurrenten aus dem Android-Lager erprobt, jedoch meist mit steileren Kanten, was häufig zu unerwünschten Fehleingaben führte.

Dünner und heller

Wie Digital Chat Station (via MacRumors) berichtet, soll bei der Fertigung die COE-Technik zum Einsatz kommen. Die Abkürzung steht für Color Filter on Encapsulation. Dabei werden die Farbfilter direkt auf die Verkapselungsschicht des Bildschirms aufgetragen, wodurch der übliche Polarisationsfilter komplett entfällt. Da Letzterer normalerweise mehr als die Hälfte des Lichts schluckt, dürfte das Weglassen die maximale Helligkeit spürbar steigern. Gleichzeitig soll das neue Verfahren den Energieverbrauch des Panels senken.

Herausforderungen der OLED-Technik

Die Kombination aus gebogenen Rändern und fehlendem Filter bringt jedoch technische Hürden mit sich. Ohne den Polarisator ist das Display anfälliger für störende Reflexionen. Das erfordert eine verbesserte Anti-Reflex-Beschichtung. Zudem können elektromagnetische Einflüsse die Touch-Eingaben stören. Auch die Bruchanfälligkeit an den Rändern dürfte im Vergleich zu flachen Bildschirmen steigen.

Ob das iPhone 20 eine unsichtbare Frontkamera und Face ID unter dem Bildschirm bietet, bleibt derzeit noch abzuwarten. In diesem Punkt gab es in der Vergangenheit immer wieder widersprüchliche Informationen. Experten gehen jedoch davon aus, dass die Sensoren für die Gesichtserkennung zuerst unter das Glas wandern, bevor die Kamera folgt.

Ein komplett rahmenloses Smartphone ohne störende Ränder klingt optisch reizvoll, könnte aber Nachteile bei der Widerstandsfähigkeit bedeuten. Was wäre euch wichtiger? Schreibt es uns in die Kommentare!

Zusammenfassung
  • Apple plant zum 20-jährigen Jubiläum 2027 ein großes iPhone-Redesign
  • Neues OLED-Panel soll sich dezent um alle vier Gehäusekanten schmiegen
  • Die Micro-Curve-Biegung soll Rahmenlosigkeit suggerieren ohne Randverzerrung
  • COE streicht den Polarisator, dadurch wird das Panel heller und dünner
  • Ohne Filter steigen Reflexionen, Touch-Störungen und Randbruchrisiken
  • Unter-Display-Face-ID gilt als wahrscheinlicher als entsprechende Kamera

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