"Celestial" fällt aus, keine neuen Intel-Grafikkarten für Gamer vor 2028?

Die Zukunft von Intels Grafikkarten für Gaming-Fans ist offenbar erneut alles andere als sicher. Aktuell machen Gerüchte die Runde, laut denen der US-Chipgigant seine Pläne für die Einführung neuer Zusatzgrafikkarten für Desktop-PCs auf Basis der "Xe3P"-Architektur auf Eis gelegt hat.
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Intel: Keine Garantie für neue Gaming-GPUs

Nachdem Intel Ende 2024 seine Arc-B580-Desktop-Grafikkarte auf Basis der "Battlemage"-Architektur der zweiten Generation auf den Markt brachte, machte man mit wachsender Kompatibilität, einer hauseigenen Frame-Generation-Technologie (XeSS) und stabileren Treibern deutliche Fortschritte und konnte sich vor allem im unteren Preissegment als Alternative zu Nvidia und AMD beweisen.

Theoretisch hat Intel mittlerweile seine Xe3-GPUs in mobilen Lösungen bereits in die SoCs der "Panther Lake"-Familie integriert. Bezüglich des Ausbaus des Angebots im Markt für Desktop-GPUs haben sich die Prioritäten von Intel mittlerweile aber möglicherweise verschoben.


Laut einem unter dem Namen "Jaykihn" aktiven Leaker aus dem Umfeld von Intel, hat das Unternehmen die unter dem Codenamen "Celestial" geplante Desktop-Variante der Xe3P-Architektur bereits vor längerer Zeit aufgegeben. Die Grafikkarten, die als Teil der dritten Generation der neuen Intel-Desktop-GPUs in Form der Intel-Arc-C-Serie auf den Markt kommen sollten, werden somit angeblich nicht erscheinen.

Selbst die von Intel bereits in Aussicht gestellte vierte Generation der Desktop-Grafikkarten mit dem Codenamen "Druid" soll nicht mehr sicher auf dem Weg in den Markt sein. Intel prüft derzeit angeblich, ob man die Pläne für "Xe4" fortführen und die vierte Generation seiner Desktop-GPUs tatsächlich gegen Ende 2027 auf den Markt bringen soll.

Intel überlässt damit wohl vorläufig wieder den etablierten Playern Nvidia und AMD den Markt für Desktop-Grafikkarten für Gaming-Anwendungen. Stattdessen dürfte das Unternehmen im Zuge seines Wiederaufstiegs eher auf KI- und Workstation-Anwendungen setzen, schließlich will man ebenfalls vom KI-Boom profitieren.

Zusammenfassung
  • Intel soll Pläne für neue Desktop-Grafikkarten auf Eis gelegt haben
  • Die Xe3P-Architektur unter dem Codenamen Celestial wurde aufgegeben
  • Die Arc C-Serie der dritten Generation soll nicht mehr erscheinen
  • Auch die vierte Generation mit Codenamen Druid soll unsicher sein
  • Intel könnte sich auf KI- und Workstation-Anwendungen konzentrieren
  • Nvidia und AMD behalten damit vorerst den Gaming-Markt

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