Intel wieder ohne Grafikkarten? Co-Chefin weist Spekulationen zurück
Intel will weiter Grafikkarten bauen. Der US-Chipkonzern hat Spekulationen über einen Ausstieg aus der erst seit gut zwei Jahren wiederbelebten Entwicklung von Grafikchips aus seiner Produktion eine Absage erteilt. Die neue Intel Co-Chefin fand zur CES 2025 deutliche Worte.
Mittlerweile wurde Gelsinger jedoch in den Ruhestand geschickt, wobei mit Michelle Johnston Holthaus zusammen mit Finanzchef David Zinsner zumindest vorübergehend eine neue Co-Chefin die Geschäfte des übernahm. Anlässlich von Intels Eröffnungsansprache zur CES 2025 erklärte Holthaus anders als Gelsinger aber jetzt sehr deutlich, dass man weiter Grafikkarten entwickeln will.
Man sei dem Markt für Zusatzgrafikkarten fest verbunden und plane deshalb weiterhin strategische Investitionen in diesem Bereich, so Holthaus während der Keynote. Die neue Intel-Co-Chefin verwies bei ihrer Ansprache auch auf die bereits angekündigte zweite "Battlemage"-GPU Intel Arc B570, die in Kürze auf den Markt kommen und das Angebot nach der im Hinblick auf das Preis-Leistungsverhältnis hervorragend positionierten B580 nach unten hin ergänzen soll.
Holthaus' Äußerungen enthielten keine konkreten Produktankündigungen darüber hinaus, wodurch noch immer Raum für Spekulationen bezüglich der Zukunftspläne für Intels GPU-Geschäft bleibt. So ist denkbar, dass man wie AMD und Nvidia verstärkt auf GPU-Chips für KI-Aufgaben setzen will, um so ein größeres Wachstum bzw. höhere Einnahmen zu erzielen. Alle News & Videos der CES 2025 anzeigen Direkt aus Las Vegas
Siehe auch:
Intel ist GPU-Markt 'fest verbunden'
Noch kurz vor seinem Abgang hatte der bisherige Intel-Chef Pat Gelsinger Andeutungen gemacht, die bei manchen Beobachtern Sorge um Intels künftige Pläne für die Entwicklung von Grafikchips auslösten. Man benötige wegen immer stärkerer integrierter Grafiklösungen, die bei neuen Prozessoren wie der "Lunar Lake"-Familie und deren Nachfolgern zum Einsatz kommen, bald weniger häufig eine separat verbaute Grafikkarte, erklärte Gelsinger in seinem letzten Investorengespräch.Mittlerweile wurde Gelsinger jedoch in den Ruhestand geschickt, wobei mit Michelle Johnston Holthaus zusammen mit Finanzchef David Zinsner zumindest vorübergehend eine neue Co-Chefin die Geschäfte des übernahm. Anlässlich von Intels Eröffnungsansprache zur CES 2025 erklärte Holthaus anders als Gelsinger aber jetzt sehr deutlich, dass man weiter Grafikkarten entwickeln will.
Man sei dem Markt für Zusatzgrafikkarten fest verbunden und plane deshalb weiterhin strategische Investitionen in diesem Bereich, so Holthaus während der Keynote. Die neue Intel-Co-Chefin verwies bei ihrer Ansprache auch auf die bereits angekündigte zweite "Battlemage"-GPU Intel Arc B570, die in Kürze auf den Markt kommen und das Angebot nach der im Hinblick auf das Preis-Leistungsverhältnis hervorragend positionierten B580 nach unten hin ergänzen soll.
Holthaus' Äußerungen enthielten keine konkreten Produktankündigungen darüber hinaus, wodurch noch immer Raum für Spekulationen bezüglich der Zukunftspläne für Intels GPU-Geschäft bleibt. So ist denkbar, dass man wie AMD und Nvidia verstärkt auf GPU-Chips für KI-Aufgaben setzen will, um so ein größeres Wachstum bzw. höhere Einnahmen zu erzielen. Alle News & Videos der CES 2025 anzeigen Direkt aus Las Vegas
Zusammenfassung
- Intel dementiert Ausstieg aus Grafikkartenmarkt durch Co-Chefin
- Pat Gelsinger hatte zuvor Zweifel an Grafikkarten-Zukunft geäußert
- Michelle Johnston Holthaus bekräftigt Intels Engagement für GPUs
- Neue Intel Arc B570 Grafikkarte soll in Kürze auf den Markt kommen
- Konkrete Produktankündigungen für die Zukunft blieben jedoch aus
- Mögliche Fokussierung auf GPU-Chips für KI-Aufgaben wird spekuliert
Siehe auch:
- Intel Battlemage: ASRock liefert Details zu Arc B570/B580 Grafikkarten
- Intel hat große Grafikkarten-Pläne, nach Battlemage ist nicht Schluss
- Marktanteile PC-Grafikkarten: Intel ist jetzt total irrelevant geworden
- AAA-Gaming unterwegs: Intel bringt dedizierte Grafikkarte für Autos
- Intel Arc A580: Günstigere 'Fast High-End'-Grafikkarte endlich verfügbar
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